Sammler unter strengen Hygienebedingungen unterwegs

Caritas-Frühjahrssammlung für Landkreisbürger in Not beginnt

Auf einem Briefkasten ist das Logo der Caritas.
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Wegen der Corona-Pandemie sind die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften unterwegs. (Symbolbild)

Berchtesgadener Land - Von Montag, 1. März, bis Sonntag, 7. März, findet wieder die jährliche Caritas-Frühjahrssammlung im Berchtesgadener Land statt.

Die Pressemeldung im Wortlaut

Wegen der Corona-Pandemie sind die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften unterwegs. Sie klingeln an den Haustüren und bitten um eine Spende für die Caritas der katholischen Kirche. Einige Pfarreien/Pfarrverbände versenden alternativ zur persönlichen Haussammlung Spendenbriefe oder Ehrenamtliche werfen Spendenbriefe in die Briefkästen ein. Jederzeit können auch Spenden in der Kirche oder im Pfarrbüro abgegeben werden. 40 Prozent der Spenden dürfen die sammelnden Pfarreien/Pfarrverbände behalten.

60 Prozent gehen direkt an das örtliche Caritaszentrum für die Arbeit mit bedürftigen in Not geratenen Landkreisbürgern. Die Gottesdienste in der Erzdiözese München und Freising mit Caritas-Kollekte am Sonntag, 28. Februar, gestalten die Pfarreien individuell. Im Zentrum der diesjährigen Caritas-Sammlungen steht auch das Motto der Caritas-Jahreskampagne 2021 „DasSchaffenWirGemeinsam“, das auch in der Corona-Krise für gesellschaftliche Solidarität und Zusammenhalt wirbt. Mehr Informationen spenden.caritas-nah-am-naechsten.de/caritas-sammlung

Das Caritaszentrum mit seinen Standorten Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Freilassing betreibt ein umfangreiches soziales Netzwerk im Landkreis und hilft Menschen in Not. Es handelt sich dabei oft um niederschwellige Angebote, wie Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen, Kleidung oder kleine Finanzhilfen. Es geht dabei sehr häufig um Existenzsicherungsmaßnahmen.

Die Caritas kann immer wieder im Rahmen einer unbürokratischen Soforthilfe dafür Sorge tragen, dass Einzelne, Alleinerziehende oder auch Familien nicht die Lebensmittel ausgehen, sie keinen Wohnraum verlieren, der Strom nicht abgestellt wird oder Sozialleistungsanträge rechtzeitig gestellt werden.

Der Schwerpunkt liegt oft auf der Beratung der Bedürftigen, die sich selbst nicht zu helfen wissen. Die Zahl der Mitbürger, die sich an die Soziale Beratungsstelle der Caritas wenden, nimmt permanent zu. Die Probleme werden immer spezifischer und vielgestaltiger. Die Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, haben dafür gesorgt, dass viele Beratungs- und Hilfsangebote nur eingeschränkt zur Verfügung stehen und so der Zulauf an Hilfsbedürftigen bei der Sozialen Beratung der Caritas stark zugenommen hat. Viele Betroffene benötigen psychischen Beistand, da sie oft nicht wissen wie es weiter gehen soll.

Öffentliche Förderungen können die Kosten für dieses umfangreiche Hilfs- und Beratungsangebot nicht abdecken. Die Spenden der Mitbürger sind deshalb dringend notwendig, damit die Caritas im Landkreis weiterhin diese wichtigen, niederschwelligen Hilfen anbieten kann. Die Spender können unbesorgt sein. Alle Sammlerinnen und Sammler werden unterrichtet über die zum Sammlungszeitpunkt aktuellen gesetzlichen Hygiene- und Abstandsregeln. Deshalb gibt es bei der Sammlung auch kein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Pressemitteilung Caritas Zentrum Berchtesgadener Land

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