Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

Blutspende, aber ohne Brotzeit & Geschenke-Ausgabe

Berchtesgadener Land - Alle geplanten Blutspende-Termine des Roten Kreuzes finden trotz der COVID-19-Maßnahmen weiterhin statt, allerdings mit noch größeren Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen als ohnehin schon.

"Das bedeutet, dass wir den geselligen Teil mit Brotzeit und gemütlichem Zusammensitzen leider bis auf Weiteres weglassen müssen", erklärt BRK-Kreisgeschäftsführer Tobias Kurz. Wenn weniger oder gar kein lebensrettendes Blut mehr gespendet wird, kann das Rote Kreuz langfristig Kranke und Verletzte auch nicht mehr mit Präparaten versorgen, die dann oft keine Überlebenschance haben. Es gibt keine künstliche Alternative zu Blut, das mit 42 Tagen auch nur begrenzt haltbar ist.


Die nächsten Termine sind am Mittwoch, den 18. März von 16 bis 20 Uhr im BRK-Haus Mittterfelden, Industriestr. 6a, am Donnerstag, den 26. März von 16 bis 20 Uhr in der Grundschule Laufen, Kohlhaasstr. 4 und am 31. März von 15.30 bis 20 Uhr im BRK-Haus Freilassing in der Vinzentiusstr. 58. Der Salzburger Blutspendedienst kommt am Montag und Dienstag, 6. und 7. April wieder von 15 bis 20 Uhr die Bacheifeldschule in der Bräuhausstr. 10 in Berchtesgaden. Dort muss der Seiteneingang benutzt werden, da wegen Bauarbeiten an der Grundschule der gewohnte Eingang nicht zur Verfügung steht.

Bei allen Terminen wird zu Beginn ein Getränk in einer Flasche ausgegeben, die nach der Spende wieder zurückgestellt wird. Bei den Terminen werden ohnehin strenge Hygiene-Maßnahmen eingehalten. Händewaschen, Desinfektion, mehr Abstand und kurze Verweildauer bei der Spende sind sehr effektive grundlegende Maßnahmen. In einigen Fällen erfolgt eine vorsorgliche Ablehnung der Spender, wobei alle Spender und Helfer von Team des Blutspende-Dienstes befragt und untersucht werden.Nicht spenden dürfen Reiserückkehrer aus laut Robert-Koch-Institut eingestuften internationalen Risikogebieten für Coronavirus (SARS-CoV-2). Spendewillige, die Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern hatten, können gerne zur Blutspende kommen. Spendewillige mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen werden nicht zur Spende zulassen. Spendewillige, die Kontakt zu einem an Coronavirus (SARS-CoV-2)-Erkrankten oder zu einem Verdachtsfall (dessen Testergebnis noch aussteht) hatten, werden für vier Wochen nach Exposition von der Blutspende zurückgestellt. Personen, die am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt sind, müssen für zwei Monate nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt werden.

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Rubriklistenbild: © BRK BGL

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