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Bau von Nisthilfen und viele Tipps

Förderung von Wildbienen beim Biosphären-Bauhoftraining

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Das Bohren in dem harten Eschenholz ist fordernd (li. i. Bild). Die Abrundung der Kanten ist unbedingt erforderlich.

Berchtesgadener Land - Anfang März fand in der Stadt Laufen das 2. Bauhoftraining der Biosphärenregion Berchtesgadener Land statt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Anfang März fand in der Stadt Laufen das 2. Bauhoftraining der Biosphärenregion Berchtesgadener Land statt. Die Verwaltungsstelle organisierte, ergänzend zur letztjährigen Veranstaltung "Anlage von artenreichen Wiesenflächen", einen Trainingstag zur Förderung der heimischen Insekten und im speziellen der immer seltener werdenden Wildbienen. Um diesen Tieren ein Überleben zu sichern, ist es notwendig, Nahrung und Nistmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Beim Bau von Nisthilfen sind bestimmte Regeln zu beachten, damit die Insekten diese dann auch wirklich als Nistplatz nutzen.

Dr. Andreas Fleischmann von der Botanischen Staatssammlung in München referierte über die prekäre Lage der Insekten. Er stellte insbesondere die Bedürfnisse der Wildbienen dar und erläuterte, wie wichtig Nahrung in Form von blühenden Wiesenbeständen ist. Der Bau von Nisthilfen und das Dulden von natürlichen Nistplätzen sollte unbedingt mit der Schaffung und dem Erhalt von Nahrungsmöglichkeiten einhergehen.

Beim gemeinsamen Nisthilfenbau wurde den Teilnehmer*innen in der Praxis deutlich, wie entscheidend eine gute Bauqualität für eine erfolgreiche Besiedelung und Langlebigkeit ist. Um dies zu garantieren, organisierte der Bauhof Laufen für alle Teilnehmenden einen Eschenblock. Harthölzer sind für Wildbienennisthilfen obligat, da sie weniger splittern. Die Esche gilt durch die geringe Rissbildung zudem als besonders geeignet. Die Bauhofmitarbeiter bohrten für die verschiedenen Wildbienengrößen saubere Löcher von 1-9 mm Durchmesser in die Eschenblöcke. Damit sich die Wildbienen beim Hineinkriechen nicht die Flügel verletzen, wurden die Löcher anschließend ausgeblasen und die Kanten abgerundet.

In wenigen Minuten entstanden vierzehn neue Nisthilfen. Mit je 20-50 Bohrlöchern wird im Frühjahr den weiblichen Wildbienen die Möglichkeit zur Brutanlage geboten. 

Pressemitteilung Biosphärenregion Berchtesgadener Land

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