Pressemitteilung IHK München und Oberbayern

IHK Bildungspartnerschaften im Berchtesgadener Land

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v.l.n.r.: 1. Reihe. Rüdiger Dähnrich (Mittelschule St. Rupert in Mitterfelden), Kathrin Ehrmann (Auszubildende im Stahlwerk Annahütte Ainring), Anna Höglauer (Schülersprecherin der Mittelschule St.Rupert Mitterfelden), Tomislav Bandic (Schülersprecher der Mittelschule St.Rupert Mitterfelden), Andrea Langenfelder (kommissarische Schulleiterin der Freilassinger Realschule im Rupertiwinkel), Michael Ganster (Leiter Personalwesen im Stahlwerk Annahütte Ainring), Michael Rumpff (IHK-Ausbildungsberater) 2. Reihe: Martin Burger (Schulleiter der Mädchenrealschule Franz von Assisi in Freilassing), Joachim Blum (Freilassinger Realschule im Rupertiwinkel), Markus Döllerer (Schulleiter der Mittelschule St.Rupert in Mitterfelden), Katharina Eisl (Geschäftsführerin des Stahlwerks Annahütte Ainring)

Berchtesgadener Land - Als erstes Unternehmen im Berchtesgadener Land hat das Stahlwerk Annahütte in Ainring mit drei Schulen zur besseren Berufsorientierung IHK Bildungspartnerschaften geschlossen.

Die Geschäftsführerinnen des Unternehmens vereinbarten mit der Erzbischöflichen Mädchenrealschule Franz von Assisi in Freilassing, der Mittelschule Mitterfelden in Ainring und der Realschule im Rupertiwinkel in Freilassing Kooperationen.Für die Zukunft sind Informationsabende über die Berufswelt, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstrainings und Praktika geplant.


Wolfgang C. Janhsen, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, gratuliert zur ersten Bildungspartnerschaft im Landkreis: "Eine enge Zusammenarbeit zwischen den allgemeinbildenden Schulen und den Ausbildungsbetrieben in der Region ist das Erfolgsrezept für die Berufsorientierung. Mit den Partnerschaften können die Betriebe die Schülerinnen und Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen. Wir brauchen diesen Dialog für das richtige Matching zwischen Unternehmen und möglichen Azubis." Janhsen wünscht sich, dass jede allgemeinbildende Schule in der Region eine eigene Bildungspartnerschaft unterhalten sollte.

Annahütte-Geschäftsführerin Katharina Eisl erhofft sich durch die Vereinbarung, die Schülerinnen und Schüler für eine berufliche Ausbildung begeistern zu können: "Vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels wollen wir zeigen: Eine Ausbildung lohnt sich immer. Mit den Bildungspartnerschaften lernen die Schülerinnen und Schüler aus der Region nicht nur unseren Betrieb kennen, sondern auch die Vorteile einer Ausbildung in der eigenen Heimat. Eine gute, fundierte Ausbildung ist auch der Grundstein für berufliche Weiterbildung und Karriere. Unsere Auszubildenden von heute sind die Führungskräfte der Zukunft.


Für die kommissarische Schulleiterin der Freilassinger Realschule im Rupertiwinkel Andrea Langenfelder steht fest: "Die Kooperation mit dem Stahlwerk Annahütte passt perfekt zu unseren Lehrplänen und ergänzt den Schulunterricht ganz praktisch. Die Schülerinnen und Schüler können dann sowohl bei Betriebsbesichtigungen als auch bei unserer eigenen Berufsinfomesse aus erster Hand erfahren, welche Berufe es gibt und wie ein klassischer Arbeitsalltag aussieht. Diesen Einblick in die Praxis können wir als Schule alleine gar nicht leisten."

Dem stimmt auch der Direktor der Erzbischöflichen Mädchenrealschule Franz von Assisi in Freilassing, Martin Burger, zu "Dank der IHK Bildungspartnerschaft werden unsere Schülerinnen die heimische Wirtschaft und das breite Jobportfolio besser kennenlernen." Ergänzend zu den Inhalten im Unterricht werden die Schülerinnen so bestens auf die Arbeitswelt nach ihrem Schulabschluss vorbereitet.

Schulleiter Markus Döllerer von der Mittelschule St. Rupert in Mitterfelden ergänzt: "Wichtig bleibt, dass die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften im Unterricht regelmäßig über Berufsausbildung und Arbeitswelt sprechen. Die Partnerschaft mit der Annahütte gibt hierfür wichtige Impulse. Ziel ist, dass jede Schülerin, jeder Schüler nach dem Pflichtschulbesuch eine möglichst gute Perspektive in beruflicher Hinsicht hat. Eine Bildungspartnerschaft kann da nur dienlich sein."

Über die IHK Bildungspartnerschaften 

Die IHK Bildungspartnerschaften sind ein Projekt der IHK für München und Oberbayern. Mit Bildungspartnerschaften unterstützt die IHK seit 2014 die gezielte Vernetzung von Betrieben und Schulen für eine erfolgreiche Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern. In der Berufsorientierung junger Menschen sollen die Kooperationen eine Brücke von der schulischen Theorie in die berufliche Praxis schlagen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen fördern. Schulen und Betriebe profitieren davon gleichermaßen. Unternehmen können unter anderem frühzeitig den Kontakt zu potentiellen Nachwuchskräften und Lehrern aufbauen und helfen, die Ausbildungsreife der Schüler zu verbessern. Die Schulen schaffen ihrerseits Praxisnähe in der Berufsorientierung, bereiten ihre Schüler auf den Berufsalltag vor und helfen, Perspektiven in der Berufswahl zu entwickeln. Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an Verena Kastenhuber von der IHK wenden: 089 / 5116-1106 oder kastenhuber@muenchen.ihk.de.

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