Im Zeitraum von Samstag bis Sonntag

Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger bei vier Einsätzen gefordert

Berchtesgadener Land – Die Einsatzkräfte der Bergwachten Teisendorf-Anger, Bad Reichenhall und Freilassing waren am Samstagabend und am Sonntagmittag – und -nachmittag bei insgesamt vier Einsätzen am Teisenberg, am Schadlosberg und am Hochstaufen gefordert. Ein schwer verletzter Radfahrer, eine Wanderin mit einer schweren Fußverletzung und zwei intern erkrankte Wanderer mit Kreislaufproblemen brauchten Hilfe.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Kreislauflaufkollaps am Hochstaufen

Am Sonntagnachmittag ging kurz nach 16.30 Uhr ein Notruf vom Normalweg über die Bartlmahd am Hochstaufen (Bad Reichenhall, Karlstein) ein, wo unterhalb des Grats an der Abzweigung zum Goldtropf-Steig ein intern erkrankter 21-jähriger Wanderer mit Kreislaufproblemen notärztliche Hilfe brauchte. „Christoph 14“ setzte seine Notärztin und einen Reichenhaller Bergwachtmann an der Einsatzstelle schwebend über die Kufe ab und montierte dann am Mittelstaufen-Landeplatz das kurze Sieben-Meter-Rettungstau. Die Einsatzkräfte flogen den per Rettungssitz gesicherten Salzburger und die beiden Retter am Tau in die Hochstaufen-Kaserne aus – von dort aus gings mit dem Rettungswagen des Roten Kreuzes weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Der Einsatz dauerte knapp eineinhalb Stunden.

Akut intern erkrankter Wanderer an der Stoißer Alm

Am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr ging ein Notruf von der Stoißer Alm am Teisenberg (Anger, Staufenecker Forst) ein, wo ein akut intern erkrankter 69-jähriger Wanderer aus dem Landkreis Traunstein notärztliche Hilfe brauchte. Während die Bergwacht Teisendorf-Anger und der Einsatzleiter Saalachtal über die Forststraße anfuhren, konnte die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ direkt an der Alm landen. Die Bergretter unterstützten die Heli-Besatzung bei der Versorgung und beim Transport des Patienten zum Hubschrauber. „Christoph 14“ flog den Mann dann zum Klinikum Traunstein.


Einsätze der Bergwacht im Berchtesgadener Land am 18. und 19. Juli

 © BRK KV Berchtesgadener Land
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Fußverletzung am Soleleitungsweg

Am Sonntagmittag gegen 12.30 Uhr brach sich eine 44-jährige Wanderin am Soleleitungsweg oberhalb der Deutschen Alpenstraße (B305) nordöstlich des Mauthäusls (Schadlosberg; Karlsteiner Forst) unweit der Abzweigung zur Höllenbachalm das Sprunggelenk. Ein Einweiser lotste die Einsatzkräfte der Reichenhaller Bergwacht vom Höllenbach-Parkplatz zur Unfallstelle. Sie versorgten die Urlauberin aus Hamburg zusammen mit der Rettungswagen-Besatzung des Ruhpoldinger Roten Kreuzes, transportierten sie über den Steig zum Rettungswagen und lieferten sie dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein.

Schwerer Radsturz am nördlichen Teisenberg

Am Samstagabend gegen 20.30 Uhr verunfallte ein 46-jähriger Radfahrer aus Niederbayern bei der Abfahrt von der Stoißer Alm nach Hochpoint (Teisendorf, Freidling, Hub) schwer. Seine Begleiter leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab, wobei zunächst nicht genau klar war, sich die Unfallstelle befindet. Polizei und Bergwacht konnten sie aber dennoch rasch finden. Sie versorgten den nach erster Einschätzung schwer Verletzten, fuhren ihn mit dem Angerer Bergwacht-Rettungsfahrzeug nach Niederreit zur befestigten Straße, wo ihn der Ruhpoldinger Notarzt und die Besatzung des Teisendorfer Rettungswagen übernahmen und dann ins Klinikum Traunstein einlieferten. Die Bergwacht begleitete die weiteren unverletzten, aber durch den Unfall betroffenen Radfahrer der Gruppe ins Tal.

Pressemeldung BRK KV Berchtesgaden

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