Freistaat Bayern fördert Inklusion auch in Sportvereinen

Gemeinsamer Sport von Menschen mit und ohne Behinderung

Berchtesgadener Land - Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung sollen im örtlichen Sportverein gemeinsam mit Altersgenossen ohne Behinderung Sport treiben können. Das wird bezuschusst. Darauf weist das Landratsamt Berchtesgadener Land hin.

Ausgangspunkt ist dabei das Projekt „Erlebte inklusive Sportschule – EISs“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. (BVS Bayern).

Schon frühzeitig sollen in einer gemeinsamen Gruppe Barrieren abgebaut werden. Neben den sportlichen Fähigkeiten soll sich auch das Sozialverhalten der Kinder und Jugendlichen verbessern.

Jede gemeinnützige Institution, wie ein Verein oder eine Gruppe kooperierender Vereine, die Mitglied im BVS Bayern sind und inklusive Sportgruppen anbieten, kann das Siegel EISs beantragen.

Dabei gelten hohe Qualitätsstandards, nicht nur für die Übungsleiter, die die Gruppen betreuen. Interessierte Vereine können sich auf der Homepage des BVS Bayern informieren und die Beratung des BVS in Anspruch nehmen.

Nach dieser Anschubförderung kann sich eine weitere Förderung anschließen. Der Freistaat bezuschusst dabei dann z.B. Sportgeräte oder Mieten, Aus- und Fortbildungen sowie Übungsleiterhonorare.

Nachzulesen ist dies in den Sportförderrichtlinien des Freistaates Bayern. Die Förderanträge für die Anschlussförderung können beim Landratsamt bis zum 1. März gestellt werden. Interessierte Vereine können nähere Auskünfte beim BVS Bayern oder beim Landratsamt (martin.priller@lra-bgl.de, 08651 / 773 - 537) erhalten.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Rubriklistenbild: © dpa

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