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Verbotspolitik muss auf den Prüfstand

Almwanderung mit dem Vorstand des Bayerischen Bauernverbandes im Berchtesgadener Land

gemeinsamen Wanderung mit Peter Ramsauer auf die Höllenbachalm
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Gemeinsame Wanderung mit Peter Ramsauer auf die Höllenbachalm.

Berchtesgadener Land - Auf Einladung der Kreisbäuerin Maria Krammer und des Kreisobmanns Schorsch Baumgartner wurde im Rahmen einer gemeinsamen Wanderung mit Peter Ramsauer auf die Höllenbachalm die landwirtschaftliche Situation gerade im Landkreis Berchtesgadener Land geschildert. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Mit Blick auf die Bundestagswahl am 26. September, forderten die Bäuerinnen und Bauern eine Perspektive für eine nachhaltige Landwirtschaft, von der die Bauern leben können.

Hüttenwirt Hans Gruber forderte, die Politik müsse Rahmenbedingen so setzen, dass die Bauern wettbewerbsfähig bleiben und eine Zukunftsperspektive sehen. In diesem Zusammenhang kritisierte er, dass es viel zu viel Verbotspolitik gebe. Kreisobmann Baumgartner sprach den hohen Preisdruck und die stark gestiegenen Kosten an. „Die Politik muss Weichen für eine moderne Landwirtschaft stellen, von der die Bauern auch leben können!“  Ställe, die vor 30 Jahren gebaut wurden, erfüllen die heutigen Anforderungen nicht mehr. Bei Kosten eines Standplatzes von 15.000 Euro pro Tier rechnet sich für viele Landwirte ein Neubau nicht mehr. Kreisbäuerin Krammer ergänzte, dass darüber hinaus jetzt schon zwei Generationen von einem Hof nicht mehr leben könnten.

In der weiteren lebhaften Diskussion, bei der sich so der ein oder andere auch einmal so richtig Luft machte, ging es um den Wolf, immer mehrere weitere Bewirtschaftungsauflagen und Eingriffe ins bäuerliche Eigentum, das Verbot von Tierarzneimitteln und Kalkstickstoff-Dünger. Maria Krämer sprach den Grean Deal der EU-Kommission an und kritisierte, dass alles nur noch auf Umwelt gerichtet sei. Immer mehr Bauern würden ihre Betriebe aufgeben. „Umweltauflagen und der Schutz von Ressourcen müssten gleichermaßen für Importe gelten“! Ramsauer: Ich kämpfe für unsere Bauern, auch im Interesse unserer nicht-landwirtschaftlichen und städtischen Bevölkerung!“  Er sei überzeugt, dass unsere regional erzeugten Lebensmittel die besten der Welt seien. Gerade er als Müllermeister hätte eine hohe Wertschätzung für Lebensmittel und ihre Erzeuger. Deswegen suche er auch das ständige Gespräch mit dem Bayerischen Bauernverband, weil ihm die Sorgen der bäuerlichen Familienbetriebe in seinem Wahlkreis wichtig seien. „Der heimischen Landwirtschaft und auch den kleinen Betrieben und den Hofnachfolgern muss eine Zukunft gegeben werden!“ Zum Wolf meinte Ramsauer: „Der Wolf gehört nicht in unsere Zivilisation!“ Er muss bejagt werden.

Pressemeldung des Wahlkreisbüro Peter Ramsauer, MdB

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