Pressemitteilung Michaela Kaniber, MdL

850.000 Euro aus bayerischem Geburtshilfe-Förderprogramm

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Michaela Kaniber: Landkreis erhält 850.000 Euro aus bayerischem Geburtshilfe-Förderprogramm

Berchtesgadener Land - Mit einer weiteren guten Nachricht aus München kann Staatsministerin Michaela Kaniber aufwarten:

"Der Landkreis Berchtesgadener Land erhält im Rahmen der zweiten Säule des bayerischen Geburtshilfe-Förderprogramms rund 850.000 Euro zum Defizitausgleich an der Kreisklinik Bad Reichenhall".


"Das ist", so Michaela Kaniber weiter, "kurz vor Weihnachten eine wirklich schöne Botschaft an alle werdenden Mütter in unserer Heimat. Denn sie müssen darauf vertrauen können, dass es in ihrer Nähe eine gute Versorgung gibt. Mit dem Förderprogramm Geburtshilfe hilft der Freistaat den Kommunen, ihre wohnortnahe Geburtshilfe zu erhalten."

Insgesamt 16 Millionen Euro für 26 Geburtshilfestationen

Mit dem Start der zweiten Fördersäule unterstützt Bayern heuer erstmals 26 Landkreise mit insgesamt rund 16 Millionen Euro dabei, die Defizite ihrer kleineren Geburtshilfestationen auszugleichen.Die Voraussetzung ist, dass die Häuser sich als Hauptversorger in ihrer Region etabliert haben und dementsprechend für eine ausreichend flächendeckende Versorgung der Bevölkerung notwendig sind. "Das ist bei der Kreisklinik Bad Reichenhall der Fall", freute sich Michaela Kaniber.


In der zweiten Fördersäule erhalten Landkreise und kreisfreie Städte, die zumindest mit Teilen ihrer Fläche dem ländlichen Raum zuzuordnen sind, eine Förderung von bis zu 85 Prozent der Summe, mit der sie das Defizit einer in ihrem Gebiet gelegenen Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe ausgleichen (maximal jedoch eine Million Euro pro Jahr). Voraussetzung ist, dass das jeweilige Krankenhaus in einem der Jahre 2016 bis 2018 zwischen 300 und 800 Geburten pro Jahr betreut und dabei mindestens die Hälfte der Geburten in der Kommune abgedeckt hat (50-Prozent-Kriterium).

Zusätzlich sind die Krankenhäuser angehalten, die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren des Gemeinsamen Bundesausschusses für die Geburtshilfe zu erfüllen. Jährlich stellt der Freistaat hierfür insgesamt rund 21,5 Millionen Euro bereit.

Pressemitteilung Michaela Kaniber, MdL

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