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Nachhaltig, lebenswert, vielfältig

Rahmenkonzept für Biosphären-Region Berchtesgadener Land

Am Mittwoch (30. März) beteiligten sich rund 40 Personen aus Politik, Regionalentwicklung, Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Bildung und Naturschutz im Berchtesgadener Land am Online-Beteiligungsworkshop der Biosphären-Verwaltungsstelle zur Erarbeitung eines Rahmenkonzepts.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Berchtesgadener Land – Dieses wird die Basis für die Arbeit in der Biosphären-Region in den nächsten zehn Jahren bilden. Landrat Bernhard Kern unterstrich in seinen Begrüßungsworten die großen Chancen für den Landkreis und seine Bevölkerung durch die UNESCO-Auszeichnung. Bereits im Jahre 1990 wurde der südliche Teil des Berchtesgadener Landkreises in das Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate aufgenommen. Im Jahr 2010 konnte diese Auszeichnung auf den gesamten Landkreis erweitert werden, der somit eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung wurde.

Dr. Lutz Möller, Stellvertretender Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, rief in seiner Begrüßung die Teilnehmenden auf, die Auszeichnung in Wert zu setzen sowie zu nutzen. Er betonte, dass das Rahmenkonzept ein fester Bestandteil jeder Biosphären-Region und ein wichtiger partizipativer Prozess in der Region ist.

Wortwolke zur Biosphären-Region - die rund 40 Teilnehmenden sollten während des Workshops die Biosphären-Region mit drei Adjektiven beschreiben

Dr. Peter Loreth, Leiter der Biosphären-Verwaltungsstelle, gab einen kurzen Überblick über den gerade erst abgeschlossenen Evaluierungsprozess der UNESCO-Auszeichnung und stellte die drei Handlungsfelder des künftigen Rahmenkonzepts „Natur und Landschaft“, „Nachhaltiges Leben und Wirtschaften“ und „Bewusstseinsbildung“ vor. Im Rahmen des Workshops wurden sowohl Stärken des Berchtesgadener Landes, aber auch bevorstehende Herausforderungen aus dem Blickwinkel einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung beleuchtet und diskutiert.

Außerdem richtete sich der Fokus auf mögliche aktuelle und künftige Aktivitäten aller Akteurinnen und Akteure, die etwas für die Zukunftsfähigkeit der Region beitragen können. Leuchtturmprojekte und die größten Herausforderungen für die nächsten zehn Jahre wurden von den Teilnehmenden speziell in den Bereichen Regionalprodukte und Regionalversorgung, Ressourcen- und Flächenverbrauch, Anpassungen an den Klimawandel, Mobilität und Energieversorgung sowie im Bereich Bildung und Soziales herausgearbeitet.

Ebenso wurde eine vermehrte Vernetzung und Austausch der verschiedenen Institutionen im Landkreis angeregt. Die Rückmeldungen und Diskussionen aus dem Beteiligungsworkshop sind eine große Unterstützung, um ein gemeinsames Bild von der Entwicklung der Biosphären-Region in den kommenden Jahren zu zeichnen und damit ein wichtiger Baustein für die Erstellung des Rahmenkonzepts, das bis zum Herbst fertiggestellt wird.

Pressemitteilung der Biosphärenregion Berchtesgadener Land

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe

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