A8-Ausbau: Wie soll er aussehen?

Berchtesgadener Land - Die Arbeitsgruppe zum Ausbau der Autobahn A8 des Berchtesgadener Landes hat sich am Montag zum ersten Mal getroffen.

Mit dabei waren der Landrat des Berchtesgadener Landes, Georg Grabner, Vertreter der Autobahndirektion Südbayern, die Bürgermeister der Gemeinden Piding, Anger und Teisendorf sowie Vertreter von Bürgerinitiativen, Landwirtschaft, des Bundes Naturschutz und der Industrie- und Handelskammer. Alle Betroffenen sollen die bestmögliche Lösung für das Problem Autobahnausbau finden - vor allem für das Berchtesgadener Land.

Der Ausbau der Autobahn A8 zwischen Rosenheim und der Landesgrenze soll Staus wie hier am Chiemsee vermeiden.

Die entscheidenden Fragen dabei sind: Wie kriegt man einen möglichst optimalen Autobahnausbau hin? Mit möglichst wenig Lärm und geringen Einschnitten? Um sie zu beantworten, soll zunächst ein Kriterienkatalog für künftige Gespräche erstellt werden. Damit sollen die zwölf möglichen Ausbauvarianten verglichen werden können.

Entscheidungen oder Tendenzen für eine bestimmte Ausbauart gibt es noch nicht. Auch die Frage, ob die Autobahn vier- oder sechsstreifig werden soll, ist noch nicht beantwortet.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe soll im Oktober stattfinden.

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Rubriklistenbild: © dpa

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