Das Abenteuer Berchtesgadener Land

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Bad Reichenhall - Welche Orte verbindet die deutsche Alpenstraße? Welche Gemeinde im Berchtesgadener Land hat die geringste Einwohnerzahl? Die Antworten sollten Sie ab sofort wissen.

Denn dann können Sie das neue "Abenteuerspiel Berchtesgadener Land" für sich entscheiden. Die Idee dazu kam von Landrat Georg Grabner. "Ich habe aus einem anderen Landkreis ein solches Spiel geschickt bekommen, mit der Frage, ob wir das hier nicht auch machen könnten." Da der Landkreis arm sei, habe er sich mit der Idee an die Sparkasse gewandt und die hat es mit einer Firma aus dem Landkreis prompt umgesetzt.

Zwei bis vier Spieler ab acht Jahren können ab sofort ausprobieren, wer am meisten über den Landkreis, die Sparkasse Berchtesgadener Land und Allgemeines weiß. Damit es aber nicht langweilig wird, gibt es auch Aktionskarten. "Mache acht Liegestützen", "Hüpfe zehnmal in der Hocke" oder "Springe zehnmal so hoch wie du kannst", sorgen für reichlich viel Bewegung in dem 45-minütigen Spiel. Es ist ab Montag in den 26 Filialen der Sparkasse im Berchtesgadener Land erhältlich.

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Doch 'spielen' ist nicht alles, was die Sparkasse im vergangenen Jahr gemacht hat. Bei der Nutzenbilanz 2011, die die Vorstände Josef Schlosser, Helmut Grundner und Alexander Gehrig am Donnerstag vorgestellt haben, spielte das Abenteuerspiel nur eine untergeordnete Rolle. "Es sei ein bewegtes Jahr gewesen", blickte Schlosser zurück. Mit 26 Geschäftstellen und Online-Banking ist die Sparkasse bei ihren Kunden vor Ort. Die Gewerbesteuer in voraussichtlicher Höhe von 1,5 Millionen Euro verteilt sich auf die Städte und Gemeinden des Landkreises, je nach Größe der Filialen. Für ihre Baumaßnahmen engagiert die Sparkasse fast ausschließlich einheimische Firmen.

Mit 416 Mitarbeitern und 39 Auszubildenden gehört die Sparkasse auch zu einem der größten Arbeitgeber in der Region. Die Gehaltszahlungen in Höhe von 18,7 Millionen Euro im Jahr würden als Wertschöpfung in der Region bleiben, so Schlosser. 765.000 Euro sind 2011 für Soziales, Kunst und Kultur, Umwelt, Sport, Forschung und Wissenschaft, sowie Sonstiges gespendet worden.

Ein Teil der Spenden kam aus der Bürgerstiftung Berchtesgadener Land. Seit Dienstag beträgt ihr Grundstockvermögen 1,75 Millionen Euro. Die Sparkasse hatte es um 250.000 Euro aufgestockt. Die Erträge daraus können an bedürftige Familien, Vereine, Gruppierungen,... vergeben werden. 2011 floßen 66.000 Euro in 33 bewilligte Projekte.

Auch in Sachen Energiesparen will die Sparkasse Berchtesgadener Land nach dem E-Scout-Netzwerk und dem Energiesparausweis 2012 die Bevölkerung zum Energiesparen animieren. Sie hat den 1. Sparkassen-Energiepreis ausgelobt. Ausgezeichnet werden vorbildliche und zukunftsorientierte Projekte oder Initiativen, die zur Energieeinsparung oder Steigerung der Energieeffizienz führen, sowie regenerative Energien oder innovative Technologien, die eingesetzt werden. Privatpersonen können genauso teilnehmen, wie Unternehmen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Organisationen, Initiativen, etc. Als Preisgeld winken 5000 Euro für den 1., 3000 Euro für den 2. und 1500 Euro für den 3. Preis. Bewerbungsschluss ist der 20. April 2012.

cz

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