Neue Verordnungen in Berchtesgaden

Abfallgebühren: Landkreis versendet Gebührenbescheide

Landkreis Berchtesgadener Land - Seit 1. April hat der Landkreis von den Gemeinden die Aufgaben der kommunalen Abfallwirtscha ft übernommen und die getrennte Erfassung von Bioabfall eingeführt. Nun kommen mehr Änderungen.

Pressemeldung im Wortlaut:

Die Umstellung umfasste unter anderem den A ustausch der Restabfalltonnen für rund 58.000 Haushalte und die Neuaufstellung von Bioabfalltonnen. Auch die Gebührenabrechnung erfolgt nunmehr über den Landkreis. Alle entsorgungspflichtigen Grundstückseigentümer erhalten dazu in den nächsten Tagen einen individuellen Gebührenbescheid des Landratsamtes.

Gebühren auf Basis der Abfall-Gebührensatzung

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Die Abfall-Gebührenabrechnung umfasst dabei den gesamten Abrechnungszeitraum 2019 seit Übernahme der Abfallwirtschaft durch den Landkreis, das heißt vom 01. April bis 31. Dezember. Die Gebühren wurden auf Basis der Abfall-Gebührensatzung des Landkreises Berchtesgadener Land errechnet. Die Fälligkeit der Gebühren wurde einheitlich auf den 01. Oktober festgelegt. In den künftigen Jahren werden die jeweiligen Beträge zum 01. April und zum 01. Oktober fällig. Die fälligen Beträge (auch für die Folgejahre - basierend auf den aufgestellten Tonnenkombinationen) sind jeweils unter „B: Zahlungstermine“ genannt.

Soweit gültige SEPA-Mandate zur Abbuchung der Gebühren beim Landratsamt eingereicht wurden, werden die Zahlungsbeträge abgebucht. Dies geht aus dem jeweiligen Gebührenbescheid hervor („Der Betrag wird von Ihrem Konto XXX … abgebucht.“).

Sollten erst in den letzten Tagen noch ein SEPA-Mandat eingereicht worden sein, auf dem Bescheid jedoch zur Überweisung aufgefordert werden, so konnte das SEPA-Mandat für diese Abbuchung nicht mehr rechtzeitig berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird um Überweisung des gesamten Betrages gebeten. Ein erneutes SEPA-Mandat ist dann nicht mehr erforderlich.

In allen anderen Fällen ist eine Aufforderung im Bescheid enthalten, den fälligen Betrag rechtzeitig zum Fälligkeitstermin unter Angabe der Objektnummer auf das angegebene Konto zu überweisen. Es liegt dann auch ein entsprechender SEPA-Mandat-Vordruck bei, der für künftige Abbuchungen ausgefüllt zurückgesendet werden kann.

Wenn Tonnenänderungen (Behältergröße) beantragt, aber noch nicht durchgeführt wurden:

Alle bislang eingegangenen und noch nicht ausgeführten Behälteränderungen sind im Bescheid nicht berücksichtigt! Die bisherige Tonnenkombination wird hier bis 31. Dezember in Rechnung gestellt und ist auch Basis für die 2020 fälligen Beträge. Eine entsprechende Bescheid-Änderung, und somit auch gebührenrechtliche Berücksichtigung, ergeht erst nach der tatsächlichen Aufstellung bzw. dem tatsächlichen Abzug der jeweiligen Gefäße. Dies kann aufgrund der nach wie vor sehr hohen Anzahl an Behälteränderungsanträgen noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Das Landratsamt Berchtesgadener Land – Kommunale Abfallwirtschaft – arbeitet zusammen mit dem beauftragten Entsorger mit Hochdruck am zügigen Austausch der Tonnen, bittet aber gleichzeitig für mögliche Verzögerungen um Verständnis.

Pressemeldung des Berchtesgadener Landratsamtes.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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