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Antrag zur Weiterbildungsförderung durchgesetzt

JU Berchtesgadener Land zu Gast auf der Landesversammlung

Die Delegierten der JU Berchtesgadener Land (von links): Alexander Wimmer (Bischofswiesen), Hannah Lotze (Ainring) und Lukas Niederberger (Schneizlreuth).
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Die Delegierten der JU Berchtesgadener Land (von links): Alexander Wimmer (Bischofswiesen), Hannah Lotze (Ainring) und Lukas Niederberger (Schneizlreuth).

Die Junge Union Bayern traf sich zu ihrer Landesversammlung in Augsburg. Drei Mitglieder der JU Berchtesgadener Land vertraten ihren Verband vor Ort und setzten sich unter anderem für eine Förderung von beruflichen Weiterbildungen ein.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Berchtesgadener Land/Augsburg - Die JU-Landesversammlungen gelten seit jeher als Wegweiser für die CSU als Gesamtpartei. Unvergessen sind die Bilder von 2017, mit denen Markus Söder als Wunschkandidat der JU für den Parteivorsitz ausgerufen wurde, ebenso aber auch der Moment, als im letzten Jahr der Name des Parteivorsitzenden aus einer Erklärung gestrichen wurde, um den Teamgedanken zu unterstreichen. Folglich war es für viele CSU-Politiker auch heuer eine Selbstverständlichkeit diesem so wichtigen Verband einen Besuch abzustatten.

Am Samstag trat der Chef der Europäischen Volkspartei Manfred Weber auf. Er kritisierte unter anderem den Umgang mit den Bauern auf europäischer Ebene, wo linke Kräfte aus ideologischen Gründen den Umweltschutz von die Ernährungssicherheit stellen wollen: „In Krisenzeiten müssen wir unsere Landwirte unterstützen und ihnen nicht immer neue Vorgaben machen“, rief er unter Applaus in die Menge. Auch thematisierte er den Ukraine-Konflikt und forderte eine bessere Unterstützung des Landes durch die Bundesregierung. Um sich mit der Ukraine in besonderer Weise solidarisch zu zeigen, lud die JU Bayern auch den ukrainischen Konsul ein, der in eindrücklicher Weise schilderte, wie seine Heimat unter dem von Putin begonnenen Krieg zu leiden habe.

Am Sonntag kam der Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzende Markus Söder zur Jungen Union. Seine Rede, in der eine Koalition mit den Grünen eine Absage erteilte, weitere Quotenregelungen in der CSU ausschloss und ideologische „Gender-Sprache“ ablehnte, kam bei den Delegierten sehr gut an. Ebenso wurde Landtagspräsidentin Ilse Aigner bejubelt, die dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vorwarf, nur das Prinzip Hoffnung parat zu haben. „Deutschlands Wirtschaft ist doch kein Schulwandertag, den man bei schlechten Wetter einfach absagen kann“, sagte sie in Anspielung an seine Äußerung, bei guten Wetter werde der Winter nicht so schlimm werden.

Inhaltlich hat sich die JU Bayern mit ihrem Leitantrag „Gut leben aus eigener Kraft“ breit aufgestellt und sich zu vielen Fragen etwa in der Bildungs-, Wirtschafts- und Finanzpolitik positioniert. Daneben wurden über 160 Anträge aus den Verbänden beraten. Die JU Berchtesgadener Land konnte hierbei durchsetzen, dass sich die JU Bayern für eine Förderung solcher Weiterbildungsmaßnahmen einsetzt, mit denen späterer Berufsunfähigkeit vorgebeugt werden kann. Da zunächst Ablehnung des Antrags empfohlen wurde, ist die mehrheitliche Zustimmung zu dem Antrag ein Erfolg für die hiesige JU, über den sich die Kreisvorsitzende Hannah Lotze sehr freut: „Es ist gut, dass die Mehrheit der Delegierten unserem Antrag gefolgt ist“, sagt sie und erklärt weiter die Intention ihres Antrags: „Wenn sich jemand frühzeitig Gedanken macht, wie lange er in seinem körperlich anstrengenden Beruf tätig sein kann und entsprechende Maßnahmen ergreift, kann es nicht sein, dass er dann wieder von einem Ausbildungsgehalt leben muss. Es bedarf hier der Unterstützung, denn wer gut vorsorgt, muss später nicht von den sozialen Netzen aufgefangen werden.“ Nun wird die JU Bayern sich in den entsprechenden Gremien dafür einsetzen, dass die auch CSU-Position wird und eine solche Förderung eingeführt wird.

Pressemitteilung Junge Union Berchtesgadener Land

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