Kinderstadt entsteht mit Volldampf

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Rudi Hiebl und Simon Königbauer bei der Moderation des Mitarbeiterworkshops im CVJM-Haus am Hintersee.

Berchtesgadener Land - 27 Betreuer haben sich im März im CVJM Gästehaus Hintersee getroffen, um engagiert und kreativ die Details zum Ablauf für die Kinderstadt im August zu planen und festzulegen.

„Alle Betreuerinnen und Betreuer zeigten sich hoch motiviert und kreativ, so dass allen teilnehmenden Kindern eine aufregende Woche bevorsteht“ freut sich Simon Königbauer von der kath. Jugendstelle, der zusammen mit Rudi Hiebl vom Kinder- und Jugendbüro Freilassing gekonnt den Vorbereitungsworkshop moderierte.

Wie schon mehrfach berichtet, ist die Kinderstadt eine Ferienaktion in gemeinsamer Trägerschaft des Fachbereiches Familienförderung des Landratsamtes, der katholischen Jugendstelle, des Familienreferates Marktschellenberg und dem Quartiersbüro Freilassing. Die Kinderstadt bietet eine Woche Spiel und Spaß unter kompetenter Betreuung. Die teilnehmenden Kinder können spielerisch die Strukturen einer Stadt erfahren, mit Rathaus, Verwaltung, Arbeit und Freizeit, Handel, Dienstleistungen, Geldumlauf etc., in dem sie selbst Bürger dieser Stadt werden. Den Verlauf der Stadt dürfen sie dabei weitgehend selbst bestimmen, unterstützt durch geschulte jugendliche und erwachsene Betreuerinnen und Betreuer.

Der Tag in der Kinderstadt gestaltet sich in etwa folgendermaßen: Bei Ankunft auf dem Gelände geht’s zuerst zum Einwohnermeldeamt, um sich seinen Bürgerausweis ausstellen zu lassen. Danach geht’s weiter zum Arbeitsamt, bei dem für mind. 30 Minuten und max. 2 Stunden eine Arbeitstelle vermittelt wird. Jeder Bürger kann dabei je nach „Berufswunsch“ und Verfügbarkeit aus mehreren Arbeitsstellen wählen. Möglichkeiten bieten hier verschiedene Berufsmöglichkeiten wie Verwaltungsangestellte/er, Schreiner/in, Bankkaufmann/frau, Koch/Köchin, Verkäufer/in, Müllarbeiter/in, Artist/in, Künstler/in und noch einiges mehr. Vielleicht gibt es ja auch bald Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt, und ein Stadtrat kümmert sich um die Belange der Stadt.

Ehrliche Arbeit wird natürlich auch entlohnt, und in einer eigenen Kinderstadtwährung ausbezahlt. Mit dem verdienten Geld können die Kinder nun innerhalb der Kinderstadt produzierte Waren, angebotene Dienstleistungen, Kinobesuche, Getränke, Cafebesuche bezahlen. Auch der Freizeitbereich in einer Stadt darf natürlich nicht zu kurz kommen: Theater, Zirkus oder Vergnügungspark sind nur ein paar der Möglichkeiten, um sich vom Arbeitsalltag zu erholen.

Das Projekt Kinderstadt ist für Kinder aus dem Landkreis Berchtesgadener Land von 8 – 14 Jahren geöffnet. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Kinder begrenzt. Ein Bustransfer aus dem nördlichen und südlichen Landkreis bietet die Möglichkeit die Kinder um 8 Uhr sicher im Nonner Stadion abzuliefern und um 16 Uhr, wieder nach Hause zu fahren. Mit Hilfe von Zuschüssen des Landratsamtes, Sponsoren wie u.a. der Bürgerstiftung der Sparkasse BGL und den Wirtschaftsjunioren BGL kann für alle Kinder ein ermäßigter Teilnehmerbeitrag von 50€ für die Woche Kinderstadt angeboten werden. Der Bustransfer ist hierbei beinhaltet.

Nähere Informationen und die Anmeldung für eine Woche Kinderstadt erfolgt über das Landratsamt BGL – Fachbereich Familienförderung, Frau Braun, Salzburgerstrasse 64, 83435 Bad Reichenhall. Tel. 08651 / 773428 oder per Email: petra.braun@lra-bgl.de.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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