„Jung hilft Alt“

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Die jungen Besucher vom Haus der Jugend hatten keinerlei Berührungsängste und schoben die Senioren in ihren Rollstühlen durch Bad Reichenhall.

Bad Reichenhall – „Jung hilft Alt“, unter dieses Motto stellten acht Jungen und Mädchen vom Haus der Jugend in Bad Reichenhall einen kleinen österlichen Gruppenausflug.

Gemeinsam mit Bewohnern des Kirchberger Seniorenwohnheims spazierten sie zum festlich geschmückten Osterbrunnen am Florianiplatz.

Acht Jugendliche und Betreuerin Mareike Nahrath hatten sich zur Aktion „Jung hilft Alt“ zusammengefunden: (v. l. n. r.) Markus Janker, Alice Balint, Mareike Nahrath, Franziska Schäfer, Marlon Nahrath, Jule Sams, Andreas Dörflinger, Michael Dörflinger. Nicht mit auf dem Bild: Daniel Geidl.

Schon bei der Eröffnung des Haus der Jugend Anfang März hatte der pädagogische Leiter der Jonathan Jugendhilfe, Rainer Hüller, einen wichtigen Baustein des neuen Jugendhaus-Konzeptes angekündigt, nämlich junge und ältere Menschen in Bad Reichenhall zusammenzubringen. „Um den Austausch und die Kommunikation zwischen den Generationen zu verbessern“, erklärte er das Ziel, denn nur wenn man miteinander in Kontakt komme, könne man Nöten, Sorgen und Wünsche des anderen auch nachvollziehen. Außerdem wolle man das soziale und ehrenamtliche Engagement der jungen Leute fördern, so Hüller.

Der festlich geschmückte Osterbrunnen am Florianiplatz gefiel den älteren Besuchern und den Jugendlichen gleichermaßen.

Und so machten sich vor Ostern acht Jugendliche mit Erzieherin Mareike Narath vom Treff in der Münchner Allee auf zum Seniorenwohnheim Kirchberg. Dort wurden sie von einer Gruppe ausgewählter Bewohner und zwei Mitarbeitern der Sozialen Betreuung schon erwartet. Nach einer kurzen Einführung zur Bedienung der Rollstühle marschierte die Gruppe über die Thumseestraße und die Luitpoldbrücke zum Florianiplatz in der Oberen Stadt. Dort wurde ausgiebig Pause gemacht, um den liebevoll gestalteten Osterbrunnen mit seinen 4000 Eiern von allen Seiten bewundern zu können, bevor es zum Rathausplatz weiterging. Dort hatte das Seniorenwohnheim für die Ausflügler eine kleine Stärkung in Form von Kaffee und Eis vorbestellt.

„Es gab überhaupt keine Berührungsängste zwischen den Generationen, die Stimmung war ungezwungen und fröhlich“, freute sich Haus der Jugend-Mitarbeiterin Mareike Narath. „Alle hatten richtig Spaß an dem Spaziergang, wir wollen das unbedingt wiederholen“.

Pressemitteilung Jonathan Jugendhilfe

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