Alle Zweifel sind nicht ausgeräumt

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Der Gegenstand der Diskussion: das Heimatmuseum im Getreidestadl in Bad Reichenhall.

Bad Reichenhall - Der Bad Reichenhaller Stadtrat hat am Donnerstagabend die Beantragung der Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II für die Sanierung des Heimatmuseums beschlossen.

Nach einer kontroversen Diskussion einigten sich die Stadträte darauf, die genehmigten Fördermittel von 1,3 Millionen Euro für die Sanierung des Heimatmuseums im Getreidestadl zu beantragen. Allerdings wollte sich vor allem die CSU-Fraktion ein Hintertürchen offenlassen, bei einer Kostenexplosion nur den Getreidestadl so zu sanieren, ohne ein Heimatmuseum einzurichten.

Grund dafür sind die hohen berechneten Kosten für die Sanierung des Museums. Knapp fünf Millionen Euro würden die Gesamtkosten betragen. Eine reine Innstandhaltung des Gebäudes wäre natürlich billiger, bestätigte auch Kämmerer Franz Rehrl. Allerdings seien die Mittel aus dem Konjunkturpaket für die Sanierung des Heimatmuseums im Getreidestadl genehmigt worden. Die würden bei einer reinen Sanierung des Gebäudes wegfallen.

Der Antrag für die Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II muss bis Freitag in München eingehen, sonst sind die 1,3 Millionen weg. Das wollen die Stadträte dann doch nicht und stimmten der Sanierung des Getreidestadls als Heimatmuseum zu.

Jetzt werden die Mittel aus dem Konjunkturpaket II beantragt und nach Möglichkeit weitere Förderanträge gestellt. Außerdem wird die Planung für die Sanierung konkretisiert. Bis Ende 2011 muss die Maßnahme dann abgeschlossen sein.

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