Grüne Jugend sieht Olympia 2018 kritisch

Bad Reichenhall - Die neu gegründete Grünen-Jugend Südost hat sich auf der monatlichen öffentlichen Sitzung mit der Olympia-Bewerbung von München 2018 und Fukushima-Mahnwachen beschäftigt.

Der Vorstand der neu gegründeten Grünen Jugend Südost traf sich zu seiner monatlichen öffentlichen Sitzung. Schwerpunkt war die Arbeit in nächster Zukunft, insbesondere die Vorbereitung der nächsten Mitgliederversammlung am 7. Mai um 19.30 Uhr im Gasthaus Poststuben in Bad Reichenhall.

Zentrales Thema auf dieser Versammlung wird die Bewerbung der Stadt München mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee zur Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 sein. Als kompetenter Referent konnte Dr. Bartl Wimmer (Kreisrat von Bündnis 90/Die Grünen) aus Berchtesgaden gewonnen werden. Dr. Wimmer beschäftigt sich seit beinahe 30 Jahren mit der Thematik und ist ein überzeugter Gegner der Bewerbung. Sprecherin Kathi Aschauer kritisierte in diesem Zusammenhang die schwer verständliche Entscheidung, die attraktiven Sportstätten in Inzell, Ruhpolding und Oberstdorf nicht einzubinden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete der Sprecher der Gj Südost, Alex Reitzenstein aus Traunstein, über die inzwischen angelaufenen Aktivitäten der jungen Gruppierung. "Bei den wöchentlichen Fukushima-Mahnwachen in Traunstein waren wir von Anfang an mit dabei. Eine Mahnwache in Bad Reichenhall konnten wir mit gutem Erfolg selbst organisieren. Besonders erfreulich für uns war, dass wir als Mit-Organisatoren der Anti-Atom-Demonstration am vergangenen Samstag in Traunstein auftreten konnten. Mit derartigen Aktionen wollen wir uns auch in Zukunft öffentlich engagieren und versuchen, möglichst vielen jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich politisch zu betätigen."

Pressemeldung der Grünen Jugend Südost

Rubriklistenbild: © dpa

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