Glasstelen sorgen für Diskussion

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Bad Reichenhall - Die Gedenkstätte für die Opfer des Eishallenunglücks von Bad Reichenhall ist wieder Thema in der Kurstadt. **Video**

Die Gedenkstätte für die Opfer des Eishallenunglücks von Bad Reichenhall wird möglicherweise nur vierzehn statt (wie geplant) fünfzehn Glasstelen haben.

Robert Schromm hat bei dem Unglück vor dreieinhalb Jahren seine Frau verloren. Er ist mit der geplanten Gedenkstätte nicht zufrieden. Ihm ist sie zu teuer und seiner Meinung nach hätte der Künstler aus der Region und nicht aus Wiesbaden kommen sollen. Deshalb möchte er, dass das Geld für die fünfzehnte Stele Kindern oder Jugendlichen in Bad Reichenhall zur Verfügung gestellt wird.

Der Eishallen-Einsturz:

Der Eishallen-Einsturz

Ein Schreiben mit entsprechendem Inhalt habe er am Montag an Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Herbert Lackner und an den Künstler geschickt, der für die Gedenkstätte zuständig ist, sagte Schromm. Der Stadtrat soll in nicht-öffentlicher Sitzung am Dienstag darüber diskutiert haben.

Oberbürgermeister Herbert Lackner betonte gegenüber BGLand24 allerdings, dass der Stadtratsbeschluss für die Gedenkstätte mit 15 farbigen Glasstelen Bestand habe. Bis Ende des Jahres soll die Gedenkstätte an der Münchner Allee fertiggestellt sein.

Mehr zur Gedenkstätte:

Stadt und Angehörige einigen sich: Denkmal für Opfer von Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

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