Schieß- und Gefechtsausbildung am Heuberg

Reichenhaller Gebirgsjäger üben mit schweren Geschützen

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Ein Gebirgsjäger liegt in Stellung, bereit das Feuer zu eröffnen.

Stetten am kalten Markt - Zwei Wochen verbrachte das Gebirgsjägerbataillon 231 auf dem Übungsplatz Heuberg zur Schieß- und Gefechtsausbildung. Die Truppenübung mit schweren Geschützen war erfolgreich.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Mit über 500 Soldatinnen und Soldaten sowie Fahrzeugen bis hin zum Gepanzerten Transport Kraftfahrzeug (GTK) „Boxer“ hatte sich das Bataillon aus Bad Reichenhall auf den Weg nach Stetten am kalten Markt gemacht. Den Gebirgsjägern bot der Standort mit dem Truppenübungsplatz Heuberg die Möglichkeit, das Zusammenwirken der Fähigkeiten des Bataillons im scharfen Schuss zu üben, angefangen von Schießübungen mit Granatpistole, Scharfschützengewehr, Panzerfaust und Panzerabwehrlenkflugkörper über das Handgranatenwerfen bis hin zu den Gruppen- und Zuggefechtsschießen.

Bei dem Gefechtsschießen als „Königsdisziplin“ kommt es nicht nur auf die Schießfertigkeit an, sondern auch auf das taktische Verhalten der Einzelschützen und die Leistung der Gruppen- und Zugführer. Mit Schießen bei Nacht und der Einbindung der Fähigkeiten der fünften Kompanie wie Aufklärungsmitteln und Maschinenkanonen wurde für diese die Schwierigkeit noch erhöht.

Fotos zur Gebirgsjägerübung am Heuberg

Es sind wertvolle Erfahrungen, denn nach zehn Jahren war es wieder der erste vergleichbare Übungsplatzaufenthalt, den das Bataillon geschlossen mit allen Kompanien durchführen konnte. In Anspielung auf das zunächst durchwachsene Wetter in Stetten, stellte der Bataillonskommandeur fest:

„Ich habe Licht und Schatten erlebt, am Ende immer mehr Licht, nicht nur durch das gute Wetter, sondern vor allem durch ansprechende Ergebnisse. Dies gibt mir Hoffnung und lässt mich zur Bewertung kommen - Ausbildungsziel erreicht!“

Pressemitteilung Gebirgsjägerbataillon 231 / Andreas Gruber

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