Diskussion um Gedenkstätte geht weiter

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Bei dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall am 2. Januar 2006 kamen 15 Personen ums Leben.

Bad Reichenhall - Der Stadtrat Bad Reichenhall wird sich am Donnerstagabend erneut mit der geplanten Gedenkstätte für die Eishallen-Opfer auseinandersetzen.

Grund dafür ist ein Antrag der Freien Wähler, sie wollen den Bau der Gedenkstätte nach hinten verschieben.

Wie berichtet, soll das Mahnmal auf dem Unglücksgelände an der Münchner Allee entstehen. Die Bauarbeiten für den Campus der Fachhchschule Bad Honnef, der ebenfalls an der Münchner Allee entstehen soll, sollen allerdings erst im kommenden Jahr beginnen. Die FWG will deshalb auch erst dann mit dem Bau der Gedenkstätte anfangen, wenn allgemein gebaut wird. Sonst stehe das Denkmal für Monate völlig verloren in der Wiese - das mache keinen Sinn, so die Argumentation.

Oberbürgermeister Herbert Lackner hatte dagegen schon vor Wochen angekündigt, die Gedenkstätte solle bis Ende des Jahres stehen. Auch mehrere Stadtratsmitglieder meldeten sich bereits im Vorfeld der Sitzung zu Wort: man könne die Angehörigen nicht noch länger vertrösten und warten lassen, sagt der ein oder andere. Denn schon die Gespräche und Verhandlungen im Vorfeld empfanden viele Angehörige als zermürbend lang.

red-bgl/cz

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