24-Stunden-Klettern: Um vier wars geschafft

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Ines Papert in Siegerpose mit ihrem Bayerisch Gmainer Kletterteam "Hohenfried".

Bischofswiesen/Strub - 24 Stunden sind sie geklettert, die Athleten im DAV-Kletterzentrum im Bergsteigerhaus Ganz in der Strub. Um 16 Uhr hatten sie es geschafft.

Die Luft stand am Ende, Magnesium-schwanger, die Musikboxen dröhnten und gaben alles, um die rund 300 Athleten wachzuhalten. Es roch nach Schweiß, nach viel Schweiß.

Langsam aber sicher schwanden die Kräfte. Doch die Kletterer-Damen und -Herren kämpften, um bis zur letzten Minute jeden noch möglichen Euro rauszuholen. Bei diesem Endspurt war auch Extrem-Kletterer Alexander Huber - die eine Hälfte der Huaba-Buam - an der Wand und zeigte sein außergewöhnliches Können in der Vertikalen.

Fotos von heute Nachmittag:

Kletter-Marathon mit Alexander Huber

Die ehemalige Eiskletter-Weltmeisterin Ines Papert aus Bayerisch Gmain machte gestern Abend fleißig Höhenmeter für ihr Team "Hohenfried".

Freilich steht das Spenden-Ergebnis jetzt noch nicht fest, aber es sieht gut aus, dass die 15.000 Euro aus dem vergangenen Jahr überboten werden. Mehr als 10.000 Kletter-Routen absolvierten die Teilnehmer 2011.

Fotos von gestern Abend:

24-Stunden-Klettern in der Strub

Auch Christian Schlesener, mit 176 erfolgreich gekletterten Routen im letzten Jahr Spitzenmann bei der ersten Auflage, war wieder vor Ort.

Schirmherr des 24-Stunden-Kletterns war der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Michael Matz. Seine Soldaten standen in der Halle als Helfer im Einsatz und notierten ganz genau, wieviele Höhenmeter von den rund 300 Athleten gemeistert wurden.

bit

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