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„Jedem Kind ein Instrument“

Aufham - „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ - über dieses Thema hat Bayerns Kultus-Staatssekretär Marcel Huber am Montag-Abend, 25. Mai, in Aufham diskutiert.

Viele Besucher waren aufgrund des schönen Wetters nicht zum Neuwirt nach Aufham gekommen. Die wenigen, die da waren, konnten aber konkrete Probleme und Sorgen über das Bayerische Bildungssystem vorbringen.

So stand die Forderung nach mehr Unterstützung der Musikschulen, vor allem in ländlichen Gegenden, im Raum. Diesen Wunsch könne er gut verstehen und trotzdem sei es nicht möglich, das vorhandene Geld beispielsweise in Instrumente für die Schüler zu investieren, bedauerte Huber.

„Des schau ma uns scho no mal an.“

Positiver dagegen waren am Ende einige Eltern aus Saaldorf-Surheim gestimmt. Sie baten um Unterstützung, da es im kommenden Schuljahr für 57 Schüler nur zwei erste Klassen mit 28 bzw. 29 Schüler geben soll. Den Eltern sind die Klassen zu groß und Huber versprach seinen Einfluss geltend zu machen. Gleichzeitig betonte der Staatssekretär aber auch, dass die endgültige Entscheidung beim zuständigen Schulamt liege.

Kultus-Staatssekretär Marcel Huber und CSU-Landtagsabgeordneter Roland Richter stellten sich den Fragen der Bürger zur Bayerischen Bildungspolitik.

Ainrings Bürgermeister Hans Eschelberger musste der Staatssekretär an das Sozialministerium verweisen. Eschelberger wünscht, dass das Kultusministerium die Sozialarbeit an Schulen finanziell mehr unterstützen soll. Laut Huber fiele das aber nicht in den Zuständigkeitsbereich seines Ministeriums. Das wiederum erntete Kritik aus den Reihen der Zuhörer. Ein Schulsozialarbeiter sei notwendig an den Schulen und deshalb auch für das Kultusministerium von Bedeutung. Eine Zuständigkeitsänderung müsse her.

Diese Äußerung stieß bei Marcel Huber auf offene Ohren. Trotzdem betonte er: „Die Grundlagen für die Erziehung müssen in der Familie gelegt werden.“ Und der Freilassinger CSU-Landtagsabgeordnete Roland Richter pflichtete ihm bei: „Schulen müssen die Erziehung begleiten, nicht übernehmen.“

Für dies Äußerung gab es große Zustimmung von den Zuhörern und die Offenheit von Kultus-Staatsminister Marcel Huber wurde mit Applaus belohnt.

Rubriklistenbild: © cz

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