Dunkle Wolken über den Freibädern

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Das sanierte Staufenbad in Aufham: In den Ferien zeigten sich meist dunkle Gewitterwolken am Himmel, darum präsentierten sich die Freizeitanlagen im Landkreis oft menschenleer.

Berchtesgadener Land - Über den Freibädern in der Region hingen in den Pfingstferien zu oft dunkle Wolken, die betreibenden Gemeinden konnten kaum Umsätze einfahren.

Das ist bitter: Ausgerechnet in den am Sonntagabend zu Ende gehenden zweiwöchigen Ferien wollte kein richtiges Badewetter aufkommen. Die Freibäder blieben an den meisten Tagen geschlossen. Auch wenn fast täglich noch die Sonne rauskam, Temperaturen um die zwölf Grad luden nicht gerade dazu ein, in Badeanzug oder -hose zu schlüpfen, um ins abkühlende Nass zu springen.

Die Gemeinden, die immer wieder viel Geld in die Hand nehmen, um unter anderem auch ihre öffentlichen Einrichtungen zu sanieren - auf unseren Bildern sei stellvertretend das umgebaute und frisch renovierte Staufenbad in Aufham erwähnt - konnten sich von den hohen Ausgaben bislang kaum etwas zurückholen. Zu viel Regen, immer wieder heftige Gewitter, Sturmböen, zu niedrige Temperaturen - das war einfach nichts, in diesen Pfingstferien.

Auch für das letzte Ferien-Wochenende sieht es nicht gut aus. Bleibt die Hoffnung, dass die restliche Schulzeit in Bayern und dann natürlich die sechswöchigen Sommerferien den Freibädern im Landkreis - sei es in den künstlichen Becken oder an den Seen - die nötigen Einnahmen bringen.

bit

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