Bilanz erstmals über 1,5 Milliarden-Grenze

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der Vorstand der Sparkasse Berchtesgadener Land mit dem neuen Jahresbericht unter dem Motto „Wir sind Sparkasse“ (von links): Christian Maltan (Leiter Marktbereich Firmenkunden und stv. Vorstandsmitglied), Direktor Josef Schlosser (Vorstandsvorsitzender), Direktor Helmut Grundner (Vorstandsmitglied) und Direktor Alexander Gehrig (Vorstandsmitglied)

Berchtesgadener Land - Die Bilanzsumme der Sparkasse Berchtesgadener Land ist erstmals über die 1,5 Milliarden Euro-Grenze geklettert. Das wurde heute bei einem Pressegespräch bekannt.

„Die Sparkasse Berchtesgadener Land kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurückblicken.“ Dieses Fazit zog Josef Schlosser, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, bei der Präsentation der Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2012. Er dankte allen Kunden und Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die insgesamt positive Entwicklung ist Ausdruck der über viele Jahre aufgebauten sehr guten Marktverankerung der Sparkasse und des großen Vertrauens, das ihr die Kunden in der Region entgegenbringen. Dies ist umso wichtiger, als sich das Umfeld des Bankgeschäfts immer schwieriger, komplexer, regulierter und gleichzeitig risikoreicher und unkalkulierbarer gestaltet.

Vorgaben deutlich übererfüllt

Das „gesunde Wachstum“ der Sparkasse Berchtesgadener Land spiegelt die Bilanzsumme zum Jahresende 2012 wider: Sie stieg um 2,9 Prozent auf nun 1,526 Milliarden Euro. Damit hat die Sparkasse erstmals die 1,5 Milliarden-Grenze überschritten. Der Bilanzgewinn belief sich wie im Vorjahr konstant auf über eine Million Euro. „Eine wichtige Kennzahl, die in Zeiten der Diskussion über zu risikoorientierte Großbanken besondere Aufmerksamkeit erfährt, ist das Eigenkapital“, so Josef Schlosser. Bei der Sparkasse Berchtesgadener Land ist für 2012 eine Summe von 150 Millionen Euro ausgewiesen worden. Das entspreche einer außerordentlich hohen Gesamtkennziffer gemäß Solvabilitätsverordnung von 20 Prozent - was die aufsichtsrechtlichen Vorgaben jederzeit deutlich übererfüllt und die Stabilität des regionalen Kreditinstitutes unterstreicht.

Baufinanzierungen hoch im Kurs

Bereits zum vierten Mal in Folge erreichte das Finanzinstitut ein hervorragendes Ergebnis im Kreditgeschäft. 2012 war der Zuwachs von 33 Millionen Euro vor allem durch die Finanzierung von Wohneigentum getragen. „Eine sehr erfreuliche Entwicklung, denn neben der Förderung des Mittelstandes ist die Finanzierung von Wohneigentum eine strategische Säule unseres Geschäftes“, so der Sparkassenchef. 896 Millionen Euro Kredite an Kunden standen am 31. Dezember 2012 in den Büchern. Die Einlagenentwicklung präsentierte sich dagegen moderat: Die Kundeneinlagen betrugen zum Jahresende 1,11 Milliarden Euro.

417 Mitarbeiter/-innen Gesichter des Erfolgs

„Ganz nach unserem Leitgedanken ‚Gut für alle, die hier leben‘ geben wir einen Teil unserer wirtschaftlichen Erfolgs, den wir vor allem unseren 417 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken haben, an die Menschen der Region zurück“, so Vorstandsmitglied Helmut Grundner. Das herausragende Engagement für die Region im Rahmen von Spenden, Sponsoring und Stiftungsausschüttungen wurde beibehalten. Ein Betrag in Höhe von 751.000 Euro floss in die Region zurück, zusätzlich 171.000 Euro an Fremdenverkehrsbeiträge.

Auch als wichtiger Steuerzahler liefert die Sparkasse erneut einen bedeutenden Beitrag zur Finanzierung der Kommunen. Durch das gute Betriebsergebnis werden Gewerbesteuerzahlungen in Höhe von zirka 1,1 Millionen Euro für die 26 Geschäftsstellen-Standorte an die Kommunen überwiesen. Darüber hinaus wurden Aufträge im Umfang von 4,0 Millionen Euro an regionale Firmen vergeben. Auch damit fördert die Sparkasse die heimische, mittelständische Wirtschaft als Auftraggeber.

Pressemeldung Sparkasse Berchtesgadener Land

Zurück zur Übersicht: Region Bad Reichenhall

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser