Versprochen ist versprochen...

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Oberbürgermeister wird kritisiert, Pläne in Sachen Abfallwirtschaft nicht schnell genug umzusetzen

Bad Reichenhall - Die Bürger fordern den Oberbürgermeister auf, die gemachten Versprechen endlich umzusetzen. Im Vordergrund steht im Moment die Abfallwirtschaft.

Nach der OB-Wahl ist es höchste Zeit dringende Probleme anzupacken. Eines davon ist die geplante überregionale Drehscheibe der Abfallwirtschaft (84 000 Tonnen Jahresumschlagmenge mit 1500 Tonnen gefährlichen Stoffen) im Kurbezirk Bad Reichenhall-Türk.

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  • Wie das Wahlergebnis in Marzoll zeigt, muss der Oberbürgermeister jetzt seine Versprechen bezüglich der Ansiedlung der überregionalen Abfallsortieranlage umsetzen, die er anlässlich der Bürgerversammlung in Marzoll im November 2011 angekündigt hatte. Seit Monaten sind seine Worte ohne Taten geblieben.

    OB Dr. Lackner hatte versprochen, sich um Alternativen zu kümmern, auch zusammen mit dem Landratsamt. Durch den Zuzug von Bundeswehrangehörigen wird in Bad Reichenhall zusätzlicher Bedarf an Wohnraum entstehen. Deshalb sei es durchaus im Interesse der Stadt, eine Einigung mit der Firma MSP anzustreben, dieses Gewerbegebiet in ein Baugebiet umzuwandeln. Auch dies kann eine Lösung sein. Jetzt drängt die Zeit, da eine Genehmigung der Anlage möglicherweise in Kürze bevor steht.

    Gespräche der Stadt mit der Firma MSP gefordert

    Im Interesse von Bürgern der Stadt Bad Reichenhall wird gefordert, umgehend tätig zu werden und zielführende Gespräche mit der Firma MSP, dem Eigentümer des Gewerbegeländes, aufzunehmen. Unabhängig davon muss eine Klärung herbeigeführt werden, warum wichtige Informationen zur Abfallanlage den Stadträten in der Abstimmungsvorlage im Juni 2010 nicht gegeben wurden.

    Es wurde von einem „Umzug eines Wertstoffhofes“ gesprochen, obwohl das Stadtbauamt den Inhalt des Antrags kannte und der Firma diesen Standort in Bad Reichenhall-Türk empfohlen hatte.

    Pressemitteilung Verein Lebenswertes Bad Reichenhall

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