Fristverlängerung für die Asylunterkünfte

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Berchtesgaden - Einen Monat länger hat das Landratsamt nun Zeit an die Regierung von Oberbayern zu melden, wohin es 34 Asylbewerber unterbringen wird.

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Fristverlängerung für Landratsamt: Einen Monat länger, bis 20. August, hat das Landratsamt Berchtesgadener Land nun Zeit, an die Regierung von Oberbayern zu melden, wohin es 34 Asylbewerber unterbringen wird. Im Gespräch steht bislang unter anderem das ehemalige Schwesternwohnheim in der Nähe der Kreisklinik Berchtesgaden. Dort wäre eine Gemeinschaftsunterkunft möglich.

Schwesternwohnheim als Asylunterkunft?

Schwesternwohnheim als Asylunterkunft?

„Aber wir sind für jede weitere Alternative offen“, sagte erst kürzlich Landrat Georg Grabner. Auch ein Standort in Teisendorf rückt in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Laut Quote muss das Landratsamt derzeit insgesamt 91 Asylsuchenden im Landkreis eine Unterkunft ermöglichen. Bislang ist ein Teil der Asylsuchenden in der Pension Waldluft in Berchtesgaden untergebracht, ein weiterer in Freilassing. Die Marktgemeinschaft Berchtesgaden hatte für Wirbel gesorgt, da sie sich gegen die Lösung beim ehemaligen Schwesternwohnheim aussprach und dafür plädierte, dezentrale Unterkunftsmöglichkeiten anzustreben.

Laut Landratsamts-Pressesprecher Andreas Bratzdrum sei das nun auch das neue Ziel, das vom Landratsamt verfolgt werde: „Wir bemühen uns um eine dezentrale Unterbringung“.

Die ersten der noch unterzubringenden Asylbewerber werden für den 20. August erwartet, so Bratzdrum. Aus welchen Ländern sie stammen, darüber herrscht bislang keine Klarheit.

kp

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