Gemeinderat Bayerisch Gmain

Wegen Betretungsverbot des Standortübungsplatzes: Erneut Gespräch mit Bundeswehr gefordert

Stabsfeldwebel Oswald Wagner vom Standort Bad Reichenhall besprach im Januar mit den Teilnehmern der Ortsbegehung das weitere Vorgehen.
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Stabsfeldwebel Oswald Wagner vom Standort Bad Reichenhall besprach im Januar mit den Teilnehmern der Ortsbegehung das weitere Vorgehen.

Bayerisch Gmain - Am Dienstagabend hat der Gemeinderat in Bayerisch Gmain unter anderem über einen Antrag von Gemeinderat Andreas Burkhardt (Grüne) beraten. Dabei ging es um das Betretungsverbot des Standortübungsplatzes Kirchholz der Bundeswehr.

Seit 1. Juli 2020 ist der Standortübungsplatz Kirchholz offiziell Militärischer Sicherheitsbereich. Hintergrund war eine Überprüfung im Juli 2019 durch das Landeskommando Bayern als Behörde für die innere und äußere Sicherheit auf Übungsplätzen. Dies ging mit einem Betretungsverbot einher. Welches schon im Januar zu einer hitzigen Diskussion führte zu der sich der damalige Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23 Brigadegeneral Jared Sembritzki äußerte. Zuletzt baute die Bundeswehr im September einen alternativen Wanderweg im Kirchholz.


Erneute Gespräche mit Bundeswehr zu Standortübungsplatz Kirchholz in Bayerisch Gmain gefordert

In der jüngsten Gemeinderatssitzung der Gemeinde Bayerisch Gmain am 17. November wurde eine erneute Verhandlung über dieses Verbot gefordert. Gemeinderat Andreas Burkhardt (Grüne) stellte den Antrag, dass ein erneutes Gespräch mit der Bundeswehr bezüglich des Betretungsverbotes des Standortübungsplatzes gesucht werden soll. Wie Hauptamtsleiter Markus Raab gegenüber BGLand24 mitteilte, wurde der vorangegangene Antrag auf eine Klage abgelehnt, da der Gemeinderat nicht klageberechtigt sei.


Weiter meinte Raab, dass die neue Forderung seitens Burkhardt angenommen wurde. Der Bürgermeister der Gemeinde Armin Wierer soll demnach mit dem Bundeswehrältesten darüber verhandeln, ob das Gelände an Wochenenden und zu freien Zeiten frei zugänglich werden kann.

mda

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