Michaela Kaniber und Dr. Marcel Huber in Brüssel 

Regionale Lösungen beim Umgang mit dem Wolf

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Das Bild zeigt (v.l.): Daniel Calleja Crespo (Generaldirektor der EU-Generaldirektion Umwelt), Staatsminister Dr. Marcel Huber, Staatsministerin Michaela Kaniber, EU-Kommissar Karmenu Vella, Landesrat Arnold Schuler (Südtirol) und Josef Plank (Generalsekretär des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus Österreich)

München/Brüssel - Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Umweltminister Dr. Marcel Huber haben sich am Montag bei politischen Gesprächen in Brüssel für regionale Lösungen beim Wolfsmanagement eingesetzt.

Gemeinsam mit Landesrat Arnold Schuler aus Südtirol und Generalsekretär Josef Plank vom Österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus stellten die beiden bayerischen Kabinettsmitglieder Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Umweltminister Dr. Marcel Huber dem zuständigen EU-Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei Karmenu Vella die Besonderheiten und Herausforderungen der Alpenländer in Bezug auf den Umgang mit dem Wolf dar. 

Bayern, Südtirol und Österreich waren sich einig, dass dabei die Almwirtschaft eine herausragende Rolle spielt. La ndwirtschaftliche, touristische und ökologische Gesichtspunkte wie der Erhalt von Weideflächen müssten auch europaweit entsprechend berücksichtigt werden. 

Huber und Kaniber: „Gerade für die Berglandwirtschaft stellt der Wolf eine gewaltige Herausforderung dar.“ Beide verwiesen auf den jüngst im Kabinett verabschiedeten bayerischen Aktionsplan Wolf, ein Modell, das auch auf andere Länder übertragen werden könne. 

EU-Kommissar Vella zeigte sich für die Entwicklung regionaler Managementpläne offen. Bayern wird seinen regionalen Plan nun zügig fertigstellen und weiterhin in engem Austausch mit Südtirol und Österreich bleiben.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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