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Nach Klärwerk-Sauerei: Gemeinde reagiert

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Das Foto unseres Lesers, das die Gemüter erregt: Das Ablaufrohr der Kläranlage, oben rechts im Bild, spuckte direkt das ungesäuberte Abwasser wieder aus. Zur größeren Ansicht bitte hier klicken.
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Bayerisch Gmain - Der Vorfall war unappetitlich, es wurde sogar Strafanzeige gestellt: Nachdem braune Brühe vom Klärwerk direkt in einen Bach lief, ergreift die Gemeinde nun Maßnahmen.

Ein BGLand24.de-Leser machte uns mit seinen Fotos darauf aufmerksam: Eine braune, dreckige Brühe, die vom Klärwerk in Bayerisch Gmain Mitte Februar direkt in den angrenzenden Weißbach abfloss. In der Gemeinderatssitzung am Montag wurde nun ein Ingenieurbüro damit beauftragt, bereits im Oktober 2014 geplante Umbaumaßnahmen am Klärwerk in Angriff zu nehmen: "Bei der Schlammbehandlung soll nachgebessert werden", so Bürgermeister Hans Hawlitschek.

Man ist sich aber nach wie vor nicht sicher, an was es lag, dass der braune "Schlamm" am Faschingsdienstag ungeklärt in den angrenzenden Weißbach floss: "Das kann mit Starkregen zusammenhängen, der den Schlamm zu stark aufgetrieben hat", so Hawlitschek im Gespräch mit BGLand24.de.

Trübungsmesser für 20.000 Euro

Das Wasserwirtschaftsamt empfahl der Gemeinde inzwischen, einen Trübungsmesser einzubauen. Auch dem will man nachkommen, rund 20.000 Euro wird man dafür hinlegen müssen. Im Zuge der Umbauten an der Kläranlage will Bayerisch Gmain auch gleich ein Blockheizkraftwerk errichten um Strom einzusparen, außerdem soll bisher abgefackeltes Gas besser energetisch genutzt werden.

Ganz traut der Bürgermeister den Fotos unseres Lesers aber nicht: "Die können auch von einem Schneetag im Jahre Schnee gewesen sein", so Hawlitschek: "Bei einer Ortsbesichtigung zwei Tage später war das ablaufende Wasser ganz klar." Der Bund Naturschutz stellte trotzdem Strafanzeige gegen die Gemeinde: Am 26. Februar waren die Beamten vor Ort, noch läuft das Verfahren.

xe

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