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Einer der Besten von 4,9 Millionen Athleten

Hohenfrieder fährt zu den Special Olympics nach Kazan

Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an.
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Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an.

Der Snowboarder Thomas Linsner (34) ist Teil der deutschen Delegation bei den Weltwinterspielen der Special Olympics 2022

Bayerisch Gmain - Thomas saust mit seinem Board durch die Tore, der Schnee spritzt, er gibt alles: „Ich merke mir die ersten beiden Tore, dann gehen die anderen wie von alleine.“ Der 34-Jährige, der seit 15 Jahren in Hohenfried - einer Bayerisch Gmainer Einrichtung für Menschen mit Assistenzbedarf - zuhause ist, strahlt, wenn er über „seinen Sport“ spricht. Von seinem älteren Bruder wurde er schon als Teenager vom Snowboard-Fieber angesteckt – bis heute hat ihn diese Leidenschaft nicht losgelassen. Umso größer war die Freude, als Ende Mai dieses Jahres ein Schreiben des Special-Olympics-Komitees in Hohenfried eintrudelte. Die Botschaft: Für Thomas geht es im Januar 2022 nach Kazan zu den Weltwinterspielen.

Hohenfrieder Thomas Linsner fährt zu den Special Olympics nach Kazan

Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an © Hohenfried e.V.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an © Hohenfried e.V.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an © Hohenfried e.V.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an © Hohenfried e.V.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an.
Der 34-jährige Thomas Linsner aus Hohenfried steht schon seit Teenager-Tagen auf dem Snowboard und tritt im Januar 2022 bei den Weltwinterspielen der Special Olympics in Kazan an © Hohenfried e.V.

Austragungsort Kazan – eine integrative Sportmetropole

„Es ist so aufregend, ich konnte es nicht glauben! Ich bin immer noch total überwältigt“, sagt Thomas. Unter 4,9 Millionen Athleten weltweit hat das Komitee der Special Olympics die besten 2.000 Sportler*innen ausgewählt – unter ihnen Thomas Linsner aus Hohenfried. Die Athlet*innen dürfen im Januar 2022 in die russische Sport-Metropole Kazan (rund 850 Kilometer östlich von Moskau) reisen und dort bei den olympischen Wettbewerben an den Start gehen. Das von Hohenfried rund 2.600 Kilometer Luftlinie entfernte Kazan diente schon zahlreichen großen Sportveranstaltungen als Schauplatz und ist für seine Offenheit, Toleranz und seinen integrativen Grundgedanken bekannt – der ideale Austragungsort für die Weltwinterspiele der Special Olympics.

Teilhabe an Sportaktivitäten für Menschen mit Behinderung

Die Special  Olympics  wurde  in  den  60er  Jahren  in  den  USA  aus  der  Idee  heraus  gegründet,  Menschen  mit  geistiger Behinderung eine Teilhabe an Sportaktivitäten und -veranstaltungen zu ermöglichen. Heute ist  Special  Olympics weltweit die größte, vom IOC offiziell anerkannte, Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Bereits bei den Nationalen Winterspielen in Inzell (2015) und in Berchtesgaden (2020) war Thomas auf seinem Snowboard mit von der Partie und konnte sich letztes Jahr am Götschen sogar zwei Goldmedaillen im Slalom und im Riesenslalom sichern. „Auf meine Medaillen bin ich sehr stolz. Ich hoffe, dass es für mich in Kazan genauso gut läuft wie letztes Jahr in Berchtesgaden“, strahlt der Hohenfrieder Snowboarder.

Training und Vorbereitung – ohne Schweiß kein Preis

Um für Kazan gut gerüstet zu sein, wird Thomas von Alexa Mersch, Diplom-Motologin aus Hohenfried, trainiert und auf seinem sportlichen Weg begleitet. „Den Sommer über machen wir viele Ausdauer- und Kraftübungen, zudem gibt es ein spezielles Hausaufgabenprogramm von Special Olympics, an welchem Thomas teilnimmt. Im Oktober geht es dann nach Nordrhein-Westfalen in eine Ski- und Snowboardhalle. Hier gibt es dann noch den letzten Feinschliff“, erzählt die Motologin. Thomas ist auf jeden Fall schon sehr gespannt, was ihn in Russland erwarten wird. So weit weg von zu Hause – außer einmal in Amerika – sei er noch nie gewesen. Der gesamte Hohenfried e.V. – dessen Menschen er liebevoll „seine Familie“ nennt – drücken ihm bereits jetzt fest die Daumen: „Thomas du packst das!“

Pressemitteilung des Hohenfried e.V.

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