Bayerisch Gmains neuer zweiter Bürgermeister

Willi Färbinger besteht Feuertaufe direkt nach Vereidigung

+
Willi Färbinger (r.) ist sich sicher, mit Bürgermeister Armin Wierer (l.) gut zusammenarbeiten zu können.
  • schließen

Bayerisch Gmain - Noch vor gut zwei Wochen waren sie Konkurrenten um das Bürgermeisteramt. Jetzt werden sie als erster und zweiter Bürgermeister eng zusammenarbeiten. Willi Färbinger sieht da kein Problem.

Nachdem der bisherige zweite Bürgermeister Armin Wierer vor gut zwei Wochen zum neuen Gemeindeoberhaupt gewählt worden ist, musste sein Stellvertreter neu gewählt werden. Der einzige Vorschlag für den zweiten Bürgermeister kam von Stephanie Koch aus der CSU-Fraktion. Sie schlug Willi Färbinger als Stellvertreter für Armin Wierer vor. "Es hat mich sehr gefreut, dass alle anderen Gruppierungen dem zugestimmt haben", so Färbinger gegenüber BGLand24. "Das hat es mir leicht gemacht, die Wahl anzunehmen."

Kaum das er vereidigt war, wurde der neue zweite Bürgermeister auch gleich ins kalte Wasser geworfen. "Ich musste die Sitzungsleitung bei zwei Tagesordnungspunkten übernehmen, da der erste Bürgermeister betroffen war. Von vorne ist das gleich was ganz anderes als von der Seite", erzählt der CSU-Ortsvorsitzende.

Willi Färbinger ist zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Armin Wierer gut klappt. "Armin und ich haben gemeinsam an der CSU-Front gekämpft. Die Linie ändert sich ja nicht über Nacht. Unsere Ziele sind die gleichen, nur die Wege sind manchmal anders."

Auf alle Fälle will Färbinger den ersten Bürgermeister so gut unterstützen, wie es ihm möglich ist. "Da wird es schon den ein oder anderen Termin geben, den man auch gemeinsam wahrnimmt, um die Gemeinde ausreichend zu vertreten", erklärt der 51-Jährige, der nach wie vor in der Kämmerei des Landratsamtes arbeitet.

cz

Zurück zur Übersicht: Bayerisch Gmain

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT