Wieder Anrufe im Sinne "Legendenbetrug" 

Achtung! "Falsche Polizei" in Bayerisch Gmain

Bayerisch Gmain - Wie bereits vor knapp vier Wochen kam es am Donnerstagabend erneut zu einigen Anrufen vermeintlicher Polizeibeamter. In den meisten Fällen wurde eine Rufnummer mit der Endung 110 angezeigt. Damit sollte der Anschein erweckt werden, dass es sich um eine Polizeinummer handelt.

Wie bereits vor knapp vier Wochen kam es am Donnerstagabend erneut zu einigen Anrufen vermeintlicher Polizeibeamter. In den meisten Fällen wurde eine Rufnummer mit der Endung 110 angezeigt. Damit sollte der Anschein erweckt werden, dass es sich tatsächlich um eine Polizeinummer handelt.

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Für Betrüger ist es aber verhältnismäßig leicht, sich solche Nummern über das Internet zuteilen zu lassen. In den Fällen in Bayerisch Gmain wurde durch einen männlichen Anrufer, der hochdeutsch sprach, immer mit der gleichen Masche vorgegangen. Der Mann gaukelte den Angerufenen vor, dass er ein Polizeibeamter sei und dass in der Nähe der Wohnung des Angerufenen Personen bei einem Einbruch festgenommen worden seien. Bei den "Festgenommenen" wäre dabei ein Zettel mit Name und Anschrift des Angerufenen aufgefunden worden.

Anruf als Betrugsmasche durchschaut

Im Anschluss werden in der Regel. die Vermögensverhältnisse der Personen erfragt Die angerufenen Personen handelten jedoch absolut richtig. Sie wiesen den Anrufer ab und erkundigten sich über die bekannten Telefonnummern bei der richtigen Polizei. Bislang kam es in keinem Fall zu einem Vermögensschaden der Angerufenen, da sie den Anruf als Betrugsmasche durchschauten und auflegten.

Sollte es in bisher nicht bekannten Fällen doch zu einem Vermögensschaden bei jemandem gekommen sein, bittet die Polizeiinspektion Bad Reichenhall, sich unter 08651/970-0 zu melden bzw. persönlich auf der Dienststelle vorstellig zu werden. Die "echte" Polizei weist daher noch einmal darauf hin, dass Polizeibeamte am Telefon weder nach persönlichen Verhältnissen, noch nach Geheimnummern, Vermögenswerten oder sonstigen Befindlichkeiten fragen.

Sollte man sich nicht sicher sein, einfach den Namen des Anrufers sowie den Dienstgrad notieren, bei der zuständigen Polizeidienststelle persönlich nachfragen und sich den Grund nennen lassen.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © picture alliance

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