Neue Ausstattung für den Wald-Idyll-Pfad in Bayerisch Gmain 

Sechs Kubikmeter heimisches Holz verarbeitet

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Die neue Schaukelliege aus Lärchenholz wiegt um die 200 Kilogramm. V.l.: Bürgermeister Hans Hawlitschek, Markus Raab (Geschäftsleiter der Gemeinde Bayerisch Gmain), Franz Maier (Mitarbeiter Betriebshof), Christian Braun (Leiter Betriebshof/Kurgärtnerei) und Geschäftsführerin der Kur-GmbH Gabriella Squarra.

Bayerisch Gmain - Die Stationen auf dem Wald-Idyll-Pfad in Bayerisch Gmain wurden neu ausgestattet. Highlights sind unter anderem eine rund 200 Kilogramm schwere, hölzerne Schaukelliege und ein überdachter Brotzeitplatz.

Der beliebte Wald-Idyll-Pfad wurde vor sieben Jahren mit EU-Mitteln aus dem LEADER- Programm als Gemeinschaftsprojekt der Kur GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain und der Gemeinde Bayerisch Gmain initiiert.

Der Wald-Idyll- Pfad führt vom Bergkurgarten etwa vier Kilometer auf einem barrierefreien, kinderwagengeeigneten, ganzjährig nutzbaren Rundweg durch den Wald. An fünf Stationen informieren Schautafeln zu den Themen Salz, Wasser, Vegetation, Geologie und Geschichte. 

Außerdem laden jede Menge Naturmöbelinstallationen zum Spielen oder Verweilen ein. Gleich beim ersten Halt können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser pritscheln, der Brunnen ist aus einem Tannenstamm gesägt und nur eine von vielen weiteren neuen Attraktionen. Den ganzen Winter über war Franz Maier, Betriebshof-Mitarbeiter der Kur GmbH, mit den Holzarbeiten beschäftigt - neben seinen üblichen Tätigkeiten wie Wartungs- und Pflegearbeiten. 

Sechs Kubikmeter regionales Holz

Das Holz, das der gelernte Zimmerer für die neue Möblierung des Wald-Idyll- Pfades verarbeitet hat, kommt entweder vom örtlichen Forstbetrieb oder aus eigenem Bestand. Die gegenübergestellten Ruheliegen bei der zweiten Station hat der Zimmerer beispielsweise aus Eschenholzstämmen aus der Saalach-Au gefertigt. Insgesamt wurden rund sechs Kubikmeter Holz für die neuen Möbel verbaut. 

Sechs Männer für eine Liege 

An Station 3 haben Maier und die Kollegen für die kleinsten Waldwanderer ein Kletterseil angebracht, mit dem die Kinder die Stufen zur Adlerbank überwinden können. Um die überdimensionierte Schaukelliege an der vierten Station, gleich neben dem überdachten Brotzeitplatz, aufzustellen, brauchte es die Kraft von sechs Männern. Immerhin wiegt die Schaukel rund 200 Kilogramm. 

Die einfachen, gegenübergestellten Holzliegen sind aus Eschenholzstämmen gebaut und wurden bei der Freigabe des Weges gleich getestet (v.l.): Christian Braun (Leiter Betriebshof/Kurgärtnerei), Franz Maier (Mitarbeiter Betriebshof), Geschäftsführerin der Kur-GmbH Gabriella Squarra, Bürgermeister Hans Hawlitschek, Markus Raab (Geschäftsleiter der Gemeinde Bayerisch Gmain).

Wir mussten sie ganz vorsichtig durchs Bachbett tragen, über die kleine Fußgängerbrücke wäre es nicht gegangen“, sagt Franz Maier. Die Schaukelliege ist aus besonders strapazier- und widerstandsfähigen Lärchenholz und steht auch ohne betoniertes Fundament bombenfest und sicher da. „Wir haben im Königlichen Kurgarten auch solche Liegen. Sie sind bei den Gästen sehr beliebt und ich habe sie stark vergrößert nachgebaut“, erklärt Maier, der bei der Gestaltung ansonsten freie Hand hatte. 

Fast eine halbe Schulklasse hat auf der Schaukelliege Platz, sehr zur Freude von Bayerisch Gmains Bürgermeister Hans Hawlitschek. „Der Wald-Idyll- Pfad ist nicht nur eine tolle Attraktion für Urlauber, sondern auch für die einheimische Bevölkerung. Er wird vom Kindergarten und von der Schule und von vielen Vereinen gerne und oft genutzt“.

Erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt 

Für die Unterhaltung des Weges ist die Gemeinde verantwortlich, genauso für die Winterräumung. Die Instandhaltung der einzelnen Stationen und die Pflege der Möblierung obliegt der Kur GmbH. „Die Aufgabenteilung und die Zusammenarbeit funktionieren ganz hervorragend“, sind Bürgermeister Hawlitschek und Geschäftsführerin Gabriella Squarra zufrieden.

Pressemeldung Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall

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