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Aufwändiger Einsatz für Bergwacht bei Bayerisch Gmain

Urlauber (59) sitzt in gefährlicher Schlucht fest - und wird von Hubschrauber gerettet

Bergwacht Hubschrauber Christoph 14 Lattengebirge
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Einsatz für die Bergwacht und Hubschrauber „Christoph 14“.

Bayerisch Gmain - Einsatzkräfte verschiedener Bergwachten und die Besatzung von „Christoph 14“ haben am Freitagnachmittag (10. September) ziemlich aufwendig einen 59-jährigen Urlauber aus Rheinland-Pfalz im nördlichen Lattengebirge gesucht, gefunden und per Heli gerettet.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Der Wanderer war auf dem Weißbach-Speik-Rundweg unterwegs und dann durch die Schlucht an den Weißbachquellen einem vermeintlichen alten Jagersteig folgend immer weiter in Richtung Keilkopf aufgestiegen, bis er schließlich im absturzgefährlichen Gelände festsaß und kurz nach 15 Uhr einen Notruf absetzte. Der Bergwacht-Einsatzleiter schickte drei Gruppen los, die sich in dem weitläufigen und unübersichtlichen Gelände zu Fuß auf die Suche machten, da der Verstiegene nicht genau sagen konnte, wo er sich befindet und Ortung und Rückrufe nur eingeschränkt klappten.

Da sich dann herausstellte, dass der Mann ziemlich sicher im sehr steilen und vor allem durch den brüchigen Ramsau-Dolomit auch absturzgefährlichen Gelände festsitzt, forderte die Bergwacht den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nach. Die Besatzung nahm am Bayerisch Gmainer Sportplatz einen Bergretter auf und flog das durch den dichten Bewuchs und die tief eingeschnittenen, schattigen und zerklüftetem Felsfurchen auch aus der Luft nur schwer überschaubare Gelände längere Zeit ab, konnte den naturfarben gekleideten Mann aber zunächst nicht finden, da er sich bedingt durch das sehr steile und brüchige Gelände auch nicht bewegen und so auf sich aufmerksam machen konnte.

Als die Einsatzkräfte die Suche aus der Luft bereits abbrechen und noch Retter per Winde an der vermuteten Einsatzstelle zur weiteren Suche im Gelände absetzen wollten, entdeckte die Heli-Besatzung den Mann in einer tief eingeschnittenen Schlucht, setzte den Bergretter per Winde ab, der den 59-jährigen in einem Rettungssitz sicherte. Die Pilotin und der Notfallsanitäter an der Winde nahmen dann beide in den Heli auf und flogen sie zum Bayerisch Gmainer Sportplatz aus. „Christoph 14“ musste direkt weiter zum Hohen Göll, wo sich eine Gruppe im Pflugtal verstiegen hatte. 13 Bergretter waren gute zweieinhalb Stunden lang gefordert.

Pressemitteilung BRK BGL

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