Bürgerversammlung

Polizei: Bayerisch Gmain ist laut Statistik sicher

Bayerisch Gmain - Zwar hat sich die Zahl der Straftaten im ersten Halbjahr leicht erhöht. Dennoch sprechen die Fakten dafür, dass Einwohner selten Opfer von Kriminalität werden.

Bayerisch Gmain ist relativ sicher - zu diesem Ergebnis kommt der Reichenhaller Polizeichef Bernhard Dusch bei einer Bürgerversammlung. Dort informierte der 39-Jährige über die Kriminalitätsstatistik der Gemeinde.

Die Anzahl der Straftaten entwickle sich in Relation zur Einwohnerzahl positiv. Demnach ist die Gefahr, Opfer von Kriminalität zu werden, in Bayerisch Gmain etwa halb so groß wie im bayernweiten Durchschnitt, berichten Reichenhaller Tagblatt und Freilassinger Anzeiger.

Die Fakten auf einen Blick:

  • Die Anzahl der Straftaten generell hat sich im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zu 2016 leicht erhöht. Da sind 33 Delikte gezählt worden. Konkrete Zahlen nennt Bernhard Dusch für 2017 nicht, weil diese erst offiziell im Frühjahr 2018 bekannt gegeben werden müssen.
  • Straftaten nach dem Aufenthaltsgesetz zählen nicht dazu. Da sind im Vorjahr noch 173 Verstöße gezählt worden. In diesem Jahr bisher fast keiner.
  • An Rohheitsdelikten wie Raub, Räuberische Erpressung, Körperverletzungen und Taten gegen die Freiheit von Personen sind bisher etwa halb so viele Anzeigen aufgenommen worden wie im Jahr zuvor, als es sieben waren.
  • Vergleichbar ist der Rückgang bei Betrugsfällen.
  • Einen Anstieg gibt es aber bei Diebstählen – bei einfachen Fällen. "Die Polizeiinspektion Bad Reichenhall wird hier ein Augenmerk auf die weitere Entwicklung legen", erklärt Bernhard Dusch.

Bernhard Dusch hat das Amt des Polizeichefs übernommen, bis ein langfristiger Nachfolger für Wilhelm Bertlein gefunden ist.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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