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Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Politisches Hin und Her sorgt auch bei Mitarbeitern in Hohenfried für Aufregung

Corona-Impfung
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Das ständige Hin und Her bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht löst Verunsicherung und Ärger bei Mitarbeitenden und Verantwortlichen von Einrichtungen, wie dem Hohenfried e.V., aus. Man wünscht sich klare Regelungen und durchdachte Abläufe von Politik und Behörden.

Das politische Hin und Her rund um die einrichtungsbezogene Impfpflicht sorgt für Verunsicherung. Auch in Hohenfried in Bayerisch Gmain fühlen sich Mitarbeitende, Betreute und deren Angehörige alleine gelassen. Auf einen Hilfeschrei aus der sozialen Einrichtung meldete sich nur eine Politikerin - und Freiwillige aus der Region.

Pressemitteilung im Wortlaut

Bayerisch Gmain - Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen haben es seit Pandemie-Beginn nicht leicht: Ständig müssen sie sich auf neue Corona-Regeln einstellen, die den Alltag mit den betreuten Menschen erschweren. Doch damit nicht genug: Mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht wurde ein weiteres Gesetz verkündet, welches neue Schwierigkeiten und Fragen aufwirft. Einrichtungen und Mitarbeitende haben sich hierzu von Anfang an mehr Klarheit durch Politik und Behörden erhofft. Doch genau das Gegenteil wurde vor kurzem durch eine neue Botschaft erreicht: Bayern soll vom Impfpflicht-Kurs der Bundesrepublik abweichen.

Söder: Stufenweise Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Ministerpräsident Söder forderte eine Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht bzw. eine großzügige Übergangsregelung. Dies sorgte für noch mehr Verwirrung und Verunsicherung bei den Mitarbeitenden! Danach folgte die Nachricht, dass Bayern jetzt doch am Kurs der Bundesregierung festhalten soll. Eine „stufenweise Umsetzung“ der Impfpflicht sei geplant. Das politische Hin und Her sorgt auch beim Hohenfried e.V. für Aufregung. Nicht nur, dass Pflegekräfte in Zeiten der Pandemie durch eine dauerhafte Überbelastung und durch eine Flut aus Corona-Regeln schon genug gefordert werden, jetzt werden sie auch noch durch ein politisches Durcheinander komplett verunsichert.

Hilfeschrei aus Hohenfried - Politik reagiert nicht

Das Signal Söders zum Aussetzen der Impfpflicht erweckt zudem den Eindruck, dass die Proteste gegen die Impfpflicht wichtiger genommen werden, als die Gesundheit von besonders schützenswerten Menschen. Wieder einmal fühlen sich Einrichtungen und Mitarbeitende in der Pflege von Politik und Behörden alleine gelassen. Genauso wie es bei der Problematik, „Personelle Hilfe während der Omikron-Welle“, gewesen ist. Auf das Hilfegesuch des Hohenfried e.V. hat sich keine/r der heimischen Politiker*innen zurück gemeldet. Lediglich von Bayerns ehemaliger Regierungspräsidentin Maria Els erhielt der Hohenfried e.V. die Antwort, dass die Anfrage geprüft und die Einrichtung im Anschluss darüber unterrichtet werde.

Was für ein Glück, dass der Hohenfried e.V. wenigstens auf die Menschen aus unserer Region zählen kann: Viele freiwillige Helfer*innen haben sich in Hohenfried gemeldet, um den Mitarbeitenden und Betreuten während der Omikron-Welle unter die Arme zu greifen. Dafür spricht der Hohenfried e.V. bereits jetzt sein herzlichstes Dankeschön aus. Unbürokratische Hilfe und klare Vorgaben von Politik und Behörden – das wünschen sich sicherlich auch Kolleg*innen aus ähnlichen Einrichtungen, wie dem Hohenfried e.V.

Pressemitteilung Hohenfried e.V.

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