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Auch „Christoph 14“ im Einsatz

Sechs Urlauber sitzen fest: Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing eilen zur Rettung

Die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing hatten alle Hände voll zu tun.
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Die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing hatten alle Hände voll zu tun.

Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing mussten am Mittwochnachmittag (13. April) ins nördliche Lattengebirge ausrücken.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Bayerisch Gmain/Marktschellenberg – Sechs Urlauber aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, darunter zwei sieben und zwölf Jahre alte Buben, hatten im Aufstieg offensichtlich wegen des vielen Altschnee den Alpgartensteig verloren. Und saßen in der steilen Nordostflanke des Hochschlegels, rund 100 Höhenmeter unterhalb des Gipfels, fest.

Die Familie mit den beiden Kindern aus Niedersachsen und das junge Pärchen aus Nordrhein-Westfalen waren zunächst unabhängig voneinander unterwegs. Sie hatten sich dann im oberen Drittel des Alpgartensteigs zufällig getroffen. Da sie wegen des unerwartet vielen firnigen und durchweichten Schnees nur noch mühsam vorankamen und Probleme hatten, auf den steilen und rutschigen Schneeflanken den weiteren Verlauf des Steigs zu finden.

Als gegen 13.50 Uhr der Notruf eingegangen war, fuhren die Einsatzkräfte zunächst mit der Seilbahn auf den Predigtstuhl und konnten dann nach rund einer Stunde auf dem weiteren Weg zum Hochschlegel-Gipfel Rufkontakt und kurz darauf auch Sichtkontakt zu den Verstiegenen herstellen. Aufgrund der Gefahr von Gleitschnee im steilen Gelände seilten sich die Retter gegen 15.30 Uhr seitlich versetzt ab. Querten dann zur Gruppe, trafen gegen 16 Uhr bei den Leuten ein, sicherten sie und brachten sie dann alle nacheinander am Seil durch die steile Rinne zum Grat hinauf und auf den Hochschlegel-Normalweg zurück.

Zu Fuß gings weiter zur Bergstation und dann mit der Seilbahn ins Tal zurück. Das Team der Predigtstuhlbahn unterstützte die Bergwacht mit ihrem All-Terrain-Vehicle (ATV) und brachte die Einsatzkräfte teilweise von der Bergstation in die Schlegelmulde und wieder zurück, wobei der aufwendige Einsatz über vier Stunden lang dauerte.

„Christoph 14“ auch im Einsatz

Gegen 15.45 Uhr ging ein ähnlicher Notruf einer in Salzburg wohnenden deutschen Bergläuferin ein, die die Schneeverhältnisse auf der Südostseite des Untersbergs unterschätzt hatte. Die Frau hatte sich mit Hilfe ihrer App entlang des Kienbergsteigs zur Toni-Lenz-Hütte orientiert, kam dann aber in rund 1.350 Metern Höhe nordöstlich rund 100 Höhenmeter unterhalb der Hütte im tiefen Schnee nicht mehr weiter.

Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnte die in Bergnot Geratene etwas abseits des Steigs im Überflug orten, setzte einen Marktschellenberger Bergretter bei ihr ab, der sich sicherte, bevor sie dann der Heli mit der Winde aufnahm und ins Tal flog.

Pressemitteilung BRK KV BGL

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