Neue Pläne in Bayerisch Gmain

Kurmittelhaus Becker soll abgerissen werden

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Bayerisch Gmain - Drei neue Gebäude sollen in Bayerisch Gmain entstehen. Ob der Zeitplan bis 2020 eingehalten werden kann, ist derzeit allerdings offen.

Das ehemalige Kurmittelhaus Becker in Bayerisch Gmain soll im Januar abgerissen werden. Darüber hat Diplom-Ingenieur Michael Schreiner, Bereichsleiter für Hoch- und Ingenieurbau bei der Firma Swietelsky in Saaldorf-Surheim, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates informiert.

Ab April soll anstelle der Bauruine an der Berchtesgadener Straße etwas Neues entstehen. "Luitpoldhof" nennt sich das Projekt. In zwei L-förmigen Gebäuden sollen laut den ursprünglichen Planungen 56 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern entstehen, dazu drei Gewerbeeinheiten und neue Grünflächen.

Bäume sind bereits gerodet, um Platz zu schaffen, und ein Bauzaun ist errichtet. Die Firma Swietelsky ist neuer Eigentümer beider Grundstücke. "Wir warten nur noch auf die Abrissgenehmigung aus dem Landratsamt", erklärt Michael Schreiner.

Bis 2019 soll der Rohbau der drei geplanten Gebäude errichtet sein. Bis 2020 könnte alles fertig sein, wenn es nach Plan verläuft. "Das alles ist ein grober Zeitplan, die Detailplanung wird zeigen, inwieweit wir den gesteckten Rahmen einhalten können", sagt Michael Schreiner.

Wie schnell der Neubau voranschreiten kann, ist derzeit allerdings noch offen. Denn momentan gibt es einen Rechtsstreit zu diesem Projekt, wie ein Architekt des bisherigen Planungsbüros durchblicken, der am Montagabend als Gast vor Ort war, wie Reichenhaller Tagblatt und Freilassinger Anzeiger.. Auch Nachbarn haben Klage eingereicht.

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