Pressemeldung FWG Bayerisch Gmain

Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft

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1. Bürgermeister Armin Wierer mit dem neu gewählten Vorstand der FWG. Von links: 1. Vorsitzender Peter Renoth, Kassenprüfer Sepp Reisbacher, 2. Vorsitzender Markus Binder, 1.Bgm Armin Wierer, Kassier Horst Höllring.

Bayerisch Gmain - Die Freie Wählergemeinschaft hielt am Montag, den 6. Mai ihre Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes ab.

Erster Vorsitzender Peter Renoth begrüßt die zahlreich erschienenen Mitglieder, sein besonderer Gruß galt dem 1. Bürgermeister der Gemeinde Armin Wierer und dem Kreisvorsitzenden der FWG BGL Dietrich Nowak. Er bedankte sich Bürgermeister Wierer für seinen enormen persönlichen und finanziellen Einsatz bei der Wahl und machte deutlich, dass es in dem gleichen Arbeitstempo weiter geht, denn die Kommunalwahl 2020 muss jetzt schon vorbereitet werden, betont Renoth. 

Das kann der Vorstand nicht alleine leisten, da müssen alle Mitglieder kräftig anpacken, damit das zu einem guten Ergebnis führt. Im Jahr 2013 hatte die FWG auch bereits im Juli begonnen erste Vorbereitungen zu treffen, und auch 2019 wird es nötig sein, frühzeitig ein kräftiges Kernteam zu bilden. Aber nicht nur das Kernteam,

sondern alle Mitglieder sind da gefordert, müssen mit anpacken und ein kräftiges Signal aussenden

Da auch Neuwahlen anstehen, wollte der 1. Vorsitzende schon wissen, ob er noch einmal für das Amt kandidieren sollte. Denn er ist auch Sprecher der IG Kirchholztunnel und wird diese Aufgabe mit Herzblut weiter wahrnehmen. Für ihn ist das aber auch kein Widerspruch, denn es gibt für Bayerisch Gmain keine echten Argumente zu diesem Projekt. Die Gemeinde wird sicher nicht „Abluftkurort“ werden wollen, und für ein paar vermeintliche persönliche Vorteile wird bestimmt niemand die ganze Gemeinde verscherbeln wollen, ist sich 
Renoth sicher. 

FWG auf Spenden angewiesen

Es folgte der Bericht des Kassiers Horst Höllring, der eine solide Kassenlage darstellte. Allerdings wird die FWG ganz dringend auf Spenden angewiesen sein, um die Aufgaben im Kommunalwahlkampf sicher zu finanzieren. Kassenprüfer Reinhard Giglmeier bescheinigte die ordnungsgemäße und übersichtliche Kassenführung, worauf die Mitglieder der Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilten. 

Darauf erfolgten die Neuwahlen des Vorstandes, Peter Höser leitete den Wahlausschuss. Als 1.Vorsitzender wurde wieder Peter Renoth, zum 2. Vorsitzende Markus Binder einstimmig gewählt. Ebenso wiedergewählt wurden der bisherige Schriftführer Reinhard Giglmeier und Kassier Horst Höllring. 

Künftig regelmäßiger Stammtisch geplant

Um allen interessierten Bürgern von Bayerisch Gmain die Möglichkeit zu bieten ihre Wünsche und Anliegen ganz ungezwungen vorzutragen und zu diskutieren, wurde beschlossen einen Stammtisch einzurichten. Jeden ersten Freitag im Monat um 19°° beim Dreisesselwirt wird man sich dazu treffen. Er ist parteiunabhängig und soll jedem die Möglichkeit bieten sich zu äußern. Der Frauenanteil in der FWG ist leider sehr gering, deshalb soll das Thema „Frauen in der Politik“ gleich zu Beginn diskutiert werden. 

Zum Abschluss fand noch eine rege Diskussion über die bekannten, aber immer noch ungelösten Probleme statt. Großer Unmut besteht über den Breitbandausbau und dem Zugang zum schnellen Internet. Ein Großteil der Gemeinde ist ja bereits mit Glasfaserkabeln versorgt, es fehlen meist nur die Hausanschlüsse und die sind abhängig von dem jeweiligen Anbieter. Allerdings wären viele Beschränkungen auch mit einem Anbieterwechsel zu beheben, davor schreckt aber so mancher zurück. 

Große Kritik an der Bahn mit ihrem Verhalten gegenüber der Gemeinde. Während in anderen Gemeinden bereits die Bahnsteige neu errichtet wurden, ist in Bayerisch Gmain als Kurort mit Reha Einrichtungen, wo es besonders wichtig wäre, noch nichts geschehen. Die Gemeinde wird seit fast 10 Jahren immer nur vertröstet. Unverständlich ist auch die Umstellung der Verantwortung für die Müllentsorgung von der Gemeinde auf den Landkreis. Es war ja ein gut funktionierendes System, was jetzt allgemein angezweifelt wird. Es ist jetzt schon absehbar dass die Kosten steigen werden. Auch nach dem offiziellen Ende der Jahreshauptversammlung wurden diese Themen noch heftig weiter diskutiert.

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