Am Sonnensteig und Großgmainer Gangsteig

Gemeinde gibt nach: "Leute rasen sowieso"

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Bayerisch Gmain - "Wir sollten eine Sache, die sowieso passiert, auch offiziell legalisieren": Mit dieser liberalen Einstellung wurden nun Radler-Fahrverbote gekippt - zu Lasten der Fußgänger?

Hatte da noch jemand ein schlechtes Gewissen? Am Sonnensteig und Großgmainer Gangsteig war das Radeln bisher verboten. Doch der Gemeinderat beugte sich in seiner Sitzung am Dienstag der Realität und wird die Wege künftig als gemeinsame Geh- und Radwege ausweisen. "Wir sollten eine Sache, die sowieso passiert, auch offiziell legalisieren", so Wilhelm Färbinger.

Am Sonnensteig war man sich zuerst nicht ganz so einig: Wenn die Radfahrer den Berg hinunterrauschen, könnte es für so manchen Fußgänger gefährlich werden. Trotzdem sprach man sich auch dort künftig für "legales Radeln" aus, auch weil der Sonnensteig viel von Schulkindern genutzt wird.

Die Anträge aus der Bürgerversammlung

Der Gemeinderat beschäftigte sich außerdem mit Wünschen aus der Bürgerversammlung von Ende April. Zwei der drei Themen betreffen den Friedhof: Einen Wetterschutz bei der Aussegnungshalle lehnte der Gemeinderat ab. Außerdem machte man sich Gedanken zur Gestaltung anonymer Urnengräber. Der Gemeinderat entschied sich, die Urnen in die Erde einzulassen und einen Findling daraufzusetzen. Darüber hinaus schloss sich nun auch Bayerisch Gmain der Resolution des Städte- und Gemeindetages an, dass die Freihandelsabkommen TTIP ablehnt.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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