Bayerisch Gmain investiert in den kommenden Jahren

Rupertus-Therme wird umgebaut - ohne neue Schulden

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Die Rupertus-Therme soll umgebaut werden

Bayerisch Gmain - Der Haushaltsplan 2019 wurde in der öffentlichen Gemeinderatsitzung vom 1. April 2019 verabschiedet. Die Gemeinde muss keine neuen Schulden aufnehmen.

Zum Haushaltsplan 2019 stellte die Kämmerin Monika Hoffmann in der jüngsten Gemeinderatsitzung ein umfangreiches Zahlenwerk vor. In der Summe sind Einnahmen in Höhe von 6.862.960 Euro zu erwarten. Auf der Gegenseite stehen Aufwendungen in Höhe von 7.188.710 Euro und damit rechnet die Gemeinde mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 325.750 Euro. Dieses Defizit ist nach Angaben der Kämmerin aus der Ergebnisrücklage der vergangenen Jahre von rund 2,1 Millionen Euro zu finanzieren und führt also zu keiner Neuverschuldung.

Im Jahr 2019 sollen über 2,4 Millionen Euro investiert werden, der Löwenanteil fließt mit 1,5 Millionen Euro in die finale Sanierung der Kläranlage. Die Fertigstellung soll noch 2019 erfolgen und lief somit über drei Jahre. Für die mittelfristige Planung eines neuen Rathauses und Haus des Gastes sind konzeptionelle Vorbereitungen erforderlich, wofür der Haushalt 2019 insgesamt Mittel in Höhe von 100.000 Euro vorsieht.

Umbau der Rupertus-Therme ab 2020

Zudem soll die Rupertus-Therme in den nächsten Jahren attraktiver gestaltet werden. Noch in diesem Jahr ist der Planungsbeginn vorgesehen, der Umbau für das Jahr 2020. Die mittelfristige Finanzplanung 2020 bis 2022 zeigt, dass der Finanzbedarf jeweils aus eigenen Mitteln gedeckt werden kann. 

Dennoch sieht Hoffmann die Gemeinde vor einer finanziellen Herausforderung in den kommenden Jahren. Es würden einige Baumaßnahmen anstehen, die in der Finanzplanung bis 2022 derzeit noch nicht enthalten sind. "Die vorhandenen Kapazitäten in der Grundschule und den Kindertagesstätten sind derzeit zwar noch ausreichend, mittel- beziehungsweise langfristig wird eine Erweiterung der Einrichtungen jedoch unerlässlich sein", sagt die Kämmerin. Zudem ist die Zukunft des Haus des Gastes und des Rathauses derzeit noch ungewiss. 

jz

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