Neuer Bürgermeister für Bayerisch Gmain

Christoph Langgartner stellt sich für die FDP zur Wahl

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Christoph Langgartner stellt sich für die FDP zur Wahl des Bürgermeisters von Bayerisch Gmain.
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Bayerisch Gmain - Am 17. Februar ist Bürgermeister-Wahl in Bayerisch Gmain. BGLand24 stellt die vier Kandidaten vor. Alle haben die gleichen Fragen erhalten. Das sind die Antworten von Christoph Langgartner, der für die FDP antritt.

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor

Christoph Langgartner, geboren am 08.03.1984 in Burghausen, verheiratet mit Jane Langgartner, zwei Kinder (6 und 10 Jahre alt)

Selbstständiger Versicherungsfachmann, seit 14 Jahren bei der Württembergischen Versicherung in Bad Reichenhall

seit 2006 in Bayerisch Gmain wohnhaft, seit 2014 im Gemeinderat, Ortsvorsitzender der FDP Bayerisch Gmain, stellv. Kreisvorsitzender der FDP-Berchtesgadener Land, Rechnungsprüfer der Gemeinde Bayerisch Gmain, Rechnungsprüfer des gemeindlichen Eigenbetriebes (Strom), Rechnungsprüfer der Bad Reichenhaller Philharmonie

Mitglied beim WSC Bayerisch Gmain, Mitglied der Bad Reichenhaller Philharmonie, Mitglied im Trachtenverein D´Lattenberger, Mitglied im DAV Sektion Bad Reichenhall, seit sieben Jahren Elternbeirat in Kindergarten und Schule, Mitglied im Kinderförderverein Bayerisch Gmain

2. Warum wollen Sie Bayerisch Gmains neuer Bürgermeister werden?

Weil Bayerisch Gmain einen Entscheider braucht und keinen Verwalter. Es gibt in Bayerisch Gmain etliche Projekte, die dringend erledigt werden müssen. Egal ob Schule, Kindergarten, Haus des Gastes, Rathaus, Einheimischenmodell oder das Thema bezahlbarer Wohnraum. Diese Projekte werden schon zu lange nur diskutiert und es wird immer weiter abgewartet.

Es müssen JETZT endlich Entscheidungen getroffen werden. Das ist meine Stärke! Zusammen mit der Verwaltung und dem Gemeinderat werden wir die angesprochenen Projekte ans Ziel bringen.

3. Bei der Podiumsdiskussion ist es schon angeklungen, Hans Hawlitschek hat für Bayerisch Gmain viel erreicht. Welche Themen sind das Ihrer Meinung nach?

Hans Hawlitschek war zweifellos DAS Gesicht Bayerisch Gmains und sein Entwickler in den letzten zwei Jahrzehnten. Natürlich wird mit seinem Namen immer die Gmoaarena, unsere Sportanlage, in Verbindung gebracht werden. Auch die Ansiedlung des EDEKA-Marktes oder die Realisierung des Klosterhofes hat er entscheidend vorangebracht. Natürlich noch vieles mehr!

Aber entscheidend sind nicht nur die großen Projekte der letzten Jahre, das würde Hans Hawlitschek nicht gerecht werden, sondern vor allem die tägliche Arbeit in den vielen Details des Großen und Ganzen in Bayerisch Gmain. Das hat er mit seiner herzlichen und menschlichen Art so lange Zeit so gut gemacht. Hier will ich anknüpfen und mit neuer Tatkraft die Gemeinde weiterentwickeln.

4. Was würden Sie anders machen beziehungsweise welche Themen wollen Sie aktiv angehen?

Mein Motto lautet „Das Rad nicht neu erfinden, aber runder machen, damit es besser läuft“. Das ist meine tägliche Arbeit. Dazu gehören das Reden mit den Menschen und vor allem das Zuhören. Dienstleister am Bürger sein! Frühzeitig über Projekte informieren und die Bürger nicht vor vollendete Tatsachen stellen, sonst ist der Ärger vorprogrammiert.

Man sieht dies aktuell an den massiven Einwänden und der Verunsicherung der Bürger beim Bauprojekt Streitbichlgebiet. Hier muss umgehend das Gespräch mit den Anwohnern gesucht werden. Ein anderes Beispiel ist die dringend notwendige Erweiterung der Schule. Hier muss sofort begonnen werden mit den Planungen, um schnellstmöglich handlungsfähig zu werden.

Hier geht es zu den anderen Kandidaten:

Armin Wierer, FWG

Frank Jost, Grüne

Willi Färbinger, CSU

Wir müssen die verlorene Zeit jetzt aufholen, wenn wir nicht wollen, dass uns dieses Thema überrollt. Auch die Sanierung des Saales im Haus des Gastes muss sofort angegangen werden und handfeste Pläne müssen der Gemeinde und dem Gemeinderat vorgelegt werden. Das ist in den letzten Jahren leider nicht passiert. Hier muss Überzeugungsarbeit geleistet werden, vor allem bei den Ratsmitgliedern, damit der Saal bald wieder vollumfänglich genutzt werden kann. Wie zuletzt gerade bei der Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten ersichtlich wurde, besteht dringender Bedarf für einen intakten, veranstaltungstauglichen und zeitgemäßen Saal.

5. Sie werden ehrenamtlich tätig sein, wie lässt sich das Amt mit Ihrer Arbeit vereinbaren?

Ich bin selbstständiger Unternehmer. In den letzten 14 Jahren habe ich ein Team um mich herum aufgebaut, das nun genug Erfahrung hat, um mir viele Dinge abzunehmen. Ich werde mich, im Falle meiner Wahl, in meiner Firma in erster Linie nur noch um Personalangelegenheiten kümmern. Aus dem aktiven Tagesgeschäft werde ich mich weitestgehend heraus halten, um mich der Aufgabe als Bürgermeister voll widmen zu können.

Der zeitliche Aufwand ist sicherlich, in Anbetracht der offenen Projekte, enorm. Aber ich bin es gewohnt, dass meine Arbeitswoche nicht nach 40 Stunden endet und auch an Wochenenden nehme ich selbstverständlich Termine war. Mit Einsatz, Mut, Wille und Tatkraft ist diese Aufgabe zu meistern. Ich erfahre in den letzten Wochen viel Unterstützung. Viele Bayerisch Gmainerinnen und Bayerisch Gmainer trauen mir diese Aufgabe zu. Dieses Vertrauen ist Antrieb und Verpflichtung zugleich.

cz

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