Neuer Bürgermeister für Bayerisch Gmain

Armin Wierer stellt sich für die FWG zur Wahl

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Armin Wierer stellt sich für die FWG zur Wahl des Bürgermeisters von Bayerisch Gmain.
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Bayerisch Gmain - Am 17. Februar ist Bürgermeister-Wahl in Bayerisch Gmain. BGLand24 stellt die vier Kandidaten vor. Alle haben die gleichen Fragen erhalten. Das sind die Antworten von Armin Wierer, der für die FWG antritt:

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor

Ich bin Armin Wierer, verheiratet mit meiner Frau Ellen; wir sind stolz auf unsere beiden Erwachsenen Söhne Oliver und Lukas.

Nach Abschluss meines Fachhochschulstudiums als Diplomingenieur in der Fachrichtung Versorgungstechnik habe ich unseren Handwerksbetrieb für Haustechnik übernommen und geleitet.

1996 haben mich unsere Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal und in den Folgeperioden immer wieder in den Gemeinderat gewählt. Seit 2014 bekleide ich das Amt des 2. Bürgermeisters. Im vergangenen Jahr bin ich Mitglied bei der Freien Wählergemeinschaft des Ortes geworden.

2. Warum wollen Sie Bayerisch Gmains neuer Bürgermeister werden?

Diese Frage, warum ich ein öffentliches Amt anstrebe, hat mir die Gmainer Öffentlichkeit bereits vor 23 Jahren bei meiner Bewerbung um einen Gemeinderatssitz gestellt. Meine Antwort damals: Ich möchte mich in die kommunalpolitische Gestaltung und Entwicklung Bayerisch Gmains aktiv einbringen und mit meinen Möglichkeiten engagiert, umsichtig und vorausschauend für das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger arbeiten.

Hier geht es zu den anderen Kandidaten:
Frank Jost, Grüne
Willi Färbinger, CSU

Christoph Langgartner, FDP

Diese Aussage gilt uneingeschränkt bis auf den heutigen Tag. Ich habe in den vielen Jahren meiner Gemeindearbeit eine Menge an Lebenserfahrung und fachlichen Wissen hinzu gewonnen. Ich habe gelernt, wie Verwaltung und Bauhof zu führen sind, kenne mich in den kommunalen Einrichtungen gut aus und habe viele Gelegenheiten genutzt, mit wichtigen Entscheidungsträgern Kontakte zu knüpfen und diese zu pflegen. Das alles zusammen genommen gibt mir das nötige Selbstvertrauen, die Kraft und Sicherheit mich um das Amt des 1. Bürgermeisters zu bewerben.

3. Bei der Podiumsdiskussion ist es schon angeklungen, Hans Hawlitschek hat für Bayerisch Gmain viel erreicht. Welche Themen sind das Ihrer Meinung nach?

Altbürgermeister Hawlitschek hat sich in den 22 Jahren seiner Tätigkeit als 1. Bürgermeister um die Gemeinde verdient gemacht. Seine bedeutendste Aufgabe war unter anderem immer wieder neue Impulse an den Gemeinderat zu geben, um dort die entscheidenden Diskussionen anzustoßen und wichtige Entscheidungen herbeizuführen. Als Beispiele seien hier die Errichtung der gemeinsamen Sportanlage zusammen mit unserer Nachbargemeinde Großgmain, und die des Edeka Marktes im Ort genannt.

4. Was würden Sie anders machen beziehungsweise welche Themen wollen Sie aktiv angehen?

Eines meiner Hauptanliegen ist es unsere Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig mit in die Vorbereitung von Entscheidungsprozessen einzubinden, ihre Meinungen zu hören und sie so weit möglich auch umzusetzen. Das vermeidet Reibungsverluste, stärkt das Vertrauen in unsere Arbeit, hebt das Bewusstsein ernst genommen zu werden und nicht nur an der Wahlurne ein Stück der Verantwortung für die Gemeinschaft mit zu tragen.

Eine sehr wichtige Aufgabe wird es sein Planungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse merklich zu beschleunigen. Es muss wieder etwas mehr Schwung und Bewegung in unsere Arbeit kommen und die Gemeinde nicht nur verwaltet sondern auch gestaltet werden.

Da gibt es viele Baustellen wie z.B. die Gestaltung eines neuen Flächennutzungsplanes, die Ortsmittelpunktplanung mit Haus des Gastes, Rathaus und Schule, da gibt es Überlegungen für ein Mehrgenerationenhaus, die Erweiterung der Sportanlage, wichtige Einrichtungen der Daseinsvorsorge wie Feuerwehr, Strom- und Wasserversorgung, Straßenbau usw. Eine große Verantwortung aber auch ein hartes Stück Arbeit kommt da auf uns zu.

5. Sie werden ehrenamtlich tätig sein, wie lässt sich das Amt mit Ihrer Arbeit vereinbaren?

Alle Bürgermeister der Gemeinde haben das Amt bis zum Jahre 2002 ehrenamtlich geführt. In den vergangenen Jahren hatte ich den 1. Bürgermeister öfter und teils für längere Zeit zu vertreten. Ich habe gelernt durch eine gute Organisation und ein vernünftiges Zeitmanagement beide Interessenlagen so unter einen Hut zu bekommen, dass keiner der beiden Aufgabenbereiche darunter leidet. Und das kann auch in Zukunft so sein. Meine Familie steht voll hinter mir, ihre Hilfe und Unterstützung ist mir dabei sehr wichtig.

cz

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