Pressemitteilung FWG Bayerisch Gmain

Erster Stammtisch der FWG Bayerisch Gmain

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Das Problem der 30er-Zone in der Reichenhaller Straße.

Bayerisch Gmain - Wie bereits in der Jahreshauptversammlung angekündigt, fand am ersten Freitag im Juni der erste Stammtisch der FWG Bayerisch Gmain im Gasthaus Dreisesselwirt statt.

Dazu durfte Vorsitzender Peter Renoth nicht nur den ersten Bürgermeister Armin Wierer sowie zahlreiche Mitglieder begrüßen, auch interessierte Gäste hatten sich eingefunden.Ziel des monatlichen FWG Stammtisches ist es, eine offene Diskussionsrunde zu bieten. Jeder Bürger, Mitglied oder nicht, ist eingeladen, über örtliche Themen mitzudiskutieren und auch neue Themen einzubringen. Wie sich bereits bei diesem ersten Stammtisch zeigte, gibt es genug Diskussionsstoff und -bedarf. Die Themen des ersten Stammtisches waren die Anwohneranträge auf Einführung eines Tempolimits in der Reichenhaller Straße, Entwicklung der Gemeinde, sowie Veranstaltungsörtlichkeiten und deren Nutzbarkeit im Ort.

Zum Tempolimit waren durchaus unterschiedliche Meinungen vertreten. Zwar scheint es eine ziemliche breite Unterstützung für ein von 50 auf 30 km/ h herabgesetztes Limit zu geben, um vor allem die vielen unübersichtlichen Stellen zu entschärfen. Jedoch wurde auch auf die Geschwindigkeitskontrolle verwiesen, welche die Gemeinde vor ein paar Jahren durchführen ließ. Ernüchternd wurde damals festgestellt, dass vor allem auch Anwohner und Eltern auf dem Weg zum Kindergarten zu schnell fuhren. Einig war man sich aber dass die Bürger auch selbst gefordert sind, sich an bestehende Verkehrsregeln zu halten.

Ein Gast stellte die Frage, welche Räumlichkeiten neben dem Saal im Haus des Gastes für die Bürger und Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Hierzu konnte Bürgermeister Wierer mitteilen, dass sich neben dem Saal nach Abstimmung auch Räumlichkeiten im Kindergarten oder der Pfarrsaal anbieten. Dies überraschte einige Anwesende, diese weiteren Örtlichkeiten würden in der Bevölkerung scheinbar nicht richtig wahrgenommen. Bürgermeister Wierer sicherte zu, dass die Verwaltung für solche Anfragen gerne zur Verfügung steht und auch jedem Bürger nach Verfügbarkeit helfen wird. Die Ortsentwicklung ist ein brennendes Thema, das die Anwesenden sehr beschäftigt. Neben der generellen Entwicklung ganz besonders der Bebauungsplan Nr.1 Streitbichlgebiet. Zum B-Plan teilte Bürgermeister Wierer mit, daß man sich mit dem Eigentümer in Gesprächen befinde. Klar sei aber, dass dort Baurecht nach dem jetzt gültigen Bebauungsplan bestehe.

Zur allgemeinen Entwicklung des Ortes sagte der Bürgermeister, dass die Gemeinde das sogenannte ISEK-Verfahren neu angestoßen hat (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept).

Hier wird nach Ausschreibung ein erfahrenes Architekturbüro beauftragt ein Entwicklungskonzept zu entwerfen.

Ein ISEK-Verfahren ist das geeignete Mittel um eine ganzheitliche Planung aufzustellen und auch die Voraussetzung dafür, dass der Freistaat später bei der Umsetzung Zuschüsse gewährt. Natürlich werden dabei die Bürger mit eingebunden, wobei die letzte Entscheidung dann wie immer im Gemeinderat fallen wird.

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