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Bayerisch Gmain trauert um Alt-Bürgermeister Hans Hawlitschek

Fußballer versprechen: „Wir wollen seinen Traum weiterleben“

Alt-Bürgermeister Hans Hawlitschek aus Bayerisch Gmain
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So wird Hans Hawlitschek in Bayerisch Gmain in Erinnerung bleiben: entspannt, zufrieden, ein offenes Ohr für jeden.

Bayerisch Gmain - Große Trauer herrscht seit 28. April in Bayerisch Gmain. Alt-Bürgermeister Hans Hawlitschek hat den Kampf gegen seine Krankheit verloren. Der Verlust wiegt schwer in der Gemeinde, aber vor allem auch in „seinem“ Verein, dem WSC.

„Ich stehe immer noch unter Schock“, gibt Michael Färbinger gegenüber BGLand24.de zu. Er hatte als Abteilungsleiter „Fußball“ beim WSC Bayerisch Gmain viel mit Hans Hawlitschek zu tun. „Außerdem war er mein Nachbar.“ Färbinger kannte Hawlitschek wie viele, viele andere als „dermaßen feinen Menschen“, fair und sich selbst für nichts zu schade.

Erinnerungen in Bayerisch Gmain - das war Alt-Bürgermeister Hans Hawlitschek

Seit dem Rückzug aus der Politik traf man Hawlitschek regelmäßig bei seinen Frühstücksrunden in der Bäckerei Neumeier, wo auch Anfang 2020 noch BGLand24.de die Möglichkeit hatte, mit ihm ein Interview über sein politisches Ausscheiden und das Rentner-Dasein zu führen.

Zeit mit seinen vier Enkeln und der Familie verbrachte er genauso gern, wie Zeit am Thumsee oder in der Rupertustherme. „An meinen so genannten „freien“ Tagen schaue ich, dass ich in die Therme komme, dort im Studio ein bisschen was mache, ein bisschen schwimmen, ein bisschen saunieren“, sagte Hans Hawlitschek damals im Interview.

Nach seinem Tod: „Hans Hawlitschek war die Seele des WSC Bayerisch Gmain“

Und wenn er dort nicht war, war er sicher in der Gmoa-Arena anzutreffen. „Hans war die Seele des WSC“, bekräftigt Michael Färbinger. „Wir hatten noch so viel vor“, bedauert der Fußball-Abteilungsleiter. Vor allem der große Traum von Hans Hawlitschek, dass die erste Mannschaft in die Kreisklasse aufsteigen würde, war zum Greifen nah. „Die Saison wurde abgebrochen, wir standen auf Platz zwei und hatten noch reelle Chancen.“

Aber aufgeschoben ist für die WSCler nicht aufgehoben. „Wir wollen seinen Traum weiter leben“, verspricht Färbinger. „Unser Ziel ist der Aufstieg und Hans wird zuschauen.“ Davon ist nicht nur er, sondern der ganze Verein überzeugt. Hans Hawlitschek wird immer ein Teil des WSC bleiben und mit Sicherheit auch immer ein wachsames Auge auf sein Bayerisch Gmain haben.

Die Lücke, die der Alt-Bürgermeister in allen Bereichen hinterlässt, ist groß. Auch die ortsansässige CSU, deren Mitglied Hans Hawlitschek war, zeigt sich „geschockt und zutiefst erschüttert über den Verlust“. „Wir werden dich sehr vermissen“, verabschiedet sich der Ortsverband auf Facebook. Und Michael Färbinger bringt es abschließend auf den Punkt: „Wir blicken in Demut zurück und werden Hans Hawlitschek sicher nicht vergessen.“

cz

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