Aufsichtsrat besichtigt Effizienz-Wohnanlage

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Der Aufsichtsrat besichtigte die neue Wohnanlage in der Schillerallee.

Bayerisch Gmain - Der Aufsichtsrat machte sich vor Ort einen Blick von der neugebauten Wohnanlage in der Schillerallee. Das Effizienzhaus soll nicht nur die Umwelt schonen.

Der Aufsichtsrat verabschiedete im Rahmen der letzten Aufsichtsratssitzung dieser Wahlperiode die ausscheidenden langjährigen Aufsichtsräte und besichtigte den Neubau in der Schillerallee in Bayerisch Gmain kurz vor der Fertigstellung.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Florian Brunner auf der Baustelle in Bayerisch Gmain führen dieser und Architekt Wolfgang Schulze die Mitglieder des Aufsichtsrats auf einem Rundgang und erläutern den aktuellen Stand der Neubaumaßnahme, die Ausführung verschiedener Gewerke, die technische Ausstattung und den weiteren Zeitplan bis zum Bezug.

Im April 2013 wurde mit dem Spatenstich die Errichtung der vollständig barrierefreien und teilweise behindertengerechten Wohnanlage mit Eins- bis Vier-Zimmer-Wohnungen von 50 bis 110 Quadratmetern Wohnfläche im KfW-Effizienzhaus55-Standard in Bayerisch Gmain begonnen. Im Oktober 2013 konnte bereits die Firstfeier abgehalten werden. Die Wohnungen können nun zum 1. Mai bezogen werden. Sie werden durch drei Treppenhäuser, einem Aufzug und einem Laubengangsystem einzeln erschlossen sowie durch eine Brücke und Rampen an den öffentlichen Verkehrsraum angeschlossen.

Alle Wohnungen konnten zwischenzeitlich vermietet werden. Darunter befinden sich zwei Rollstuhlfahrer und mehrere Seniorenehepaare, welchen durch die vollständig barrierefreie Gestaltung der Wohnanlage und behindertengerechte Ausstattung von vier Wohnungen das tägliche Leben erleichtert wird. Die universelle Zugänglichkeit und Benutzbarkeit der Anlage ist aber auch für Familien mit Kleinkindern von Vorteil.

Sowohl die Kaltmiete als auch die Nebenkosten werden aufgrund der Zielsetzung des Wohnbauwerks und dem energetischen Standard deutlich unter dem Marktpreis in Bayerisch Gmain liegen.

Für die 20 Wohneinheiten und die Tiefgarage mit 26 Stellplätzen ist ein Investitionsvolumen von rund 3,45 Millionen Euro veranschlagt. Dieses Projekt ist wegweisend für den Landkreis Berchtesgadener Land, da es die erste Wohnanlage im sozial orientierten Wohnungsbau in dieser Größenordnung im Niedrigenergiehausstandard sein wird. Auch die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität wurden bei der Wahl einer Pellets-Heizungsanlage und dem Verzicht auf ein Wärmedämmverbundsystem beachtet.

Die Aufsichtsräte betonten am Schluss der Besichtigung, dass das Wohnbauwerk mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutzkonzept und seniorenpolitischen Gesamtkonzept des Landkreises sowie zur Meisterung des demografischen Wandels und der Integration leistet.

Die Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH und ihre Leistungen sind ein wertvoller Beitrag zum sozialen Frieden in unserem Landkreis und für das Gemeinwohl der Gesellschaft. Das Unternehmen stellt günstigen und qualitativ guten Wohnraum zur Verfügung und trägt mit seiner Mietpreisgestaltung zur Dämpfung der Mietpreise im Landkreis und zur Entlastung der kommunalen Haushalte (Sozialleistungen) bei. Mit den hohen Investitionen in die energetische Modernisierung des Wohnhausbestandes und den Neubau von zwei Wohnanlagen im KfW-Effizienzhaus-Standard 40 bzw. 55 von rund 50 Millionen Euro in den vergangenen zwölf Jahren trägt das Unternehmen auch zur Erreichung des Klimaschutzzieles des Landkreises bei.

Die Tätigkeit der Aufsichtsräte des Wohnbauwerks ist ein wichtiger Beitrag zur Erbringung dieser Leistung. Diese haben den Weg des Wohnbauwerks mit gesteuert und die Entscheidungen mitgetragen bzw. verantwortet.

In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wurden die Bürgermeister Stefan Kurz, Anton Altkofer und Karl Seiberl verabschiedet. Geschäftsführer Florian Brunner bedankte sich bei den Aufsichtsräten auch im Namen der Gesellschafter, der anderen Aufsichtsratsmitglieder, der Beschäftigten des Wohnbauwerks und der Mieter für ihre langjährige Arbeit im Aufsichtsrat des Wohnbauwerks.

Stefan Kurz gehört dem Aufsichtsrat des Wohnbauwerks seit 1984 an und Anton Altkofer sowie Karl Seiberl waren in den letzten zwölf bzw. sechs Jahren Mitglieder des Aufsichtsrates. Mit 30 Jahren Aufsichtsratstätigkeit im Wohnbauwerk gehört Stefan Kurz damit fast die Hälfte des Bestehens der Gesellschaft dem Aufsichtsgremium an. In dieser Zeit hat die Gesellschaft 890 Wohnungen saniert, 194 Wohnungen gebaut oder gekauft und insgesamt rund 105 Millionen Euro investiert. In 65 Jahren Unternehmensgeschichte tagte der Aufsichtsrat in 208 Sitzungen und davon 76 mal in der Amtszeit von Stefan Kurz, welcher an 75 Sitzungen teilgenommen hat und somit nur einmal fehlte; auch dies sei ein kleines Jubiläum. Geschäftsführer Florian Brunner bedankte sich persönlich für die gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den fünf Jahren seiner Tätigkeit und übergab Abschiedsgeschenke an die Aufsichtsräte.

Landrat Georg Grabner bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Jahren seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender und ging auf die Fachkompetenz der ausscheidenden Aufsichtsräte ein. Er hob in seiner kurzen Rede die immer konstruktive und an Sachfragen orientierte Arbeit und Diskussion im Aufsichtsrat hervor.

Pressemitteilung Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH

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