Raser (80) stürzt Böschung hinunter

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Bayerisch Gmain - Großes Glück hatte ein "rasender Rentner" am Vormittag, als er am Hallthurmer Berg mit seinem Auto eine Böschung hinunter stürzte und an einem Baum landete.

Am Dienstagvormittag, dem 30. Juli gegen 10.30 Uhr ist ein 80-jähriger Reichenhaller mit seinem Suzuki Jimny am Hallthurmer Berg von der B20 abgekommen und rund zehn Meter über die steile Böschung in den Wald abgestürzt. Der Rentner hatte Glück im Unglück und kam nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes mit leichteren Verletzungen davon.

Nach Angaben der Reichenhaller Polizei war der Mann mit seinem kleinen Geländewagen von Bayerisch Gmain kommend in Richtung Bischofswiesen unterwegs. Dabei kam er in der ersten starken Linkskurve am Hallthurmer-Berg wegen zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern. Er konnte sein Auto nicht mehr auf der Straße halten, querte die Gegenspur und stürzte rund zehn Meter die linke Böschung hinab, bis er an einer Baumgruppe hängen blieb.

Weitere Autofahrer, darunter Arbeiter der Saline entdeckten den Unfall, leisteten Erste Hilfe und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die sofort die Freiwilligen Feuerwehren Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall und das Reichenhaller Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notarzt zum Unfallort schickte. Entgegen erster Meldungen war der 80-Jährige nicht eingeklemmt und bereits aus dem Auto befreit, als die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Der glücklicherweise nur leichter Verletzte wurde zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.

Rettungseinsatz nach einem Autoabsturz

Insgesamt waren 20 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Sie leiteten den restlichen Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei und mussten mit der Motorsäge Äste entfernen, die bei der Bergung im Weg waren. Das total beschädigte Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst zur Straße hochgezogen und abtransportiert. Die B20 war durch die koordinierte Verkehrsregelung der Feuerwehr nur rund 20 Minuten für die Bergung komplett gesperrt. Dennoch bildeten sich auf der dicht befahrenen Strecke in beide Richtungen kilometerlange Staus. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den Unfallhergang auf; nach ihren Angaben entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

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