Großtagespflege für Bayerisch Gmain

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Bayerisch Gmain - Der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze schreitet immer weiter voran. Neben der neuen Kinderkrippe kommt nun auch eine Großtagespflege nach Bayerisch Gmain.

Von einer geregelten Arbeitswoche mit Arbeitszeiten von 8 bis 16 Uhr und freien Wochenenden können Pflegekräfte nur träumen. Früh- und Spätschicht im regen Wechsel gehören in diesem Berufszweig zum Alltag und die Familie macht notgedrungen mit. Man arrangiert sich eben. Da eine tägliche Arbeitszeitverkürzung meist nicht möglich ist, müssen junge Eltern die Schichtarbeit auch zu Hause praktizieren. Wenn ein Partner in der Arbeit ist, ist der andere zu Hause und betreut den Nachwuchs. Der ’Schichtwechsel’ findet dann zwischen Tür und Angel statt, oft auch am Wochenende.

Dabei trägt eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachweislich zur Mitarbeiter-Zufriedenheit bei. Außerdem steigen auch Motivation und Produktivität am Arbeitsplatz, wenn die Eltern den Nachwuchs gut betreut wissen. Das dafür nötige Kinderbetreuungsangebot ist in Bayerisch Gmain bald ausreichend abgedeckt. 75 Plätze bietet bereits der bestehende Kindergarten für 4 bis 6 Jährige und der Bau einer Kinderkrippe hat nebenan bereits begonnen. So entstehen 24 weitere Plätze für Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahre.

Einen verlässlichen Tagesablauf, familiäre Atmosphäre und das „Lernen mit allen Sinnen“ verspricht die Kindertagesbetreuung „Hallo du“. Die Großtagespflege von Cornelia Berg hat sich in den letzten Jahren bereits in Bad Reichenhall bewährt und ist in diesem Monat nach Bayerisch Gmain umgezogen.

„Wir sind hier mitten in der Natur, die große Wiese und der nahegelegene Wald sind das große Plus des neuen Standorts. Außerdem wurden die neuen Räume im Seniorenzentrum extra auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Besonders für den separaten Eingangsbereich sind wir dankbar. So können die Kinder mit ihren Eltern kommen und gehen, ohne die Gruppe zu stören. Auch die Nähe zu den Senioren wird noch ein spannendes Thema“, erwartet Cornelia Berg. „Kleine Kinder und alte Menschen sind sehr emotional. Das werden interessante Begegnungen für beide Seiten. Und nebenbei wird in den Kindern die Achtung vor der Vielfalt der Kulturen und Religionen auf unserer Welt geweckt.“

Junge Eltern unterstützen, flexibel und individuell Das Seniorenzentrum in Bayerisch Gmain baut weiter auf dieses Familienbewusstsein: „Neben dem Wunschdienstplan ist die Kindertagesbetreuung im Haus ein weiterer Baustein, damit Familie und Beruf nicht im Widerspruch stehen“, freut sich Einrichtungsleiterin Tanja Pozun. „Im Wettbewerb um knapper werdende Fachkräfte wollen wir uns behaupten. Dafür brauchen wir familienfreundliche Angebote für unsere Mitarbeiter in der Region. Dieses Angebot ist eine weitere Säule in der Domus Mea Gruppe um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, ergänzt Robert Beck vom Personalmanagement und richtet damit seinen Dank für die unkomplizierte Unterstützung an das zuständige Jugendamt Berchtesgadener Land.

Aber nicht nur die Pflege- und Betreuungskräfte im Seniorenzentrum wissen ihren Nachwuchs im "Hallo du" gut aufgehoben. Auch andere Berufsgruppen mit Schichtarbeit, wie Beamte, Busfahrer, Polizisten und Verkäuferinnen, sind auf die Kinderbetreuung mit erweiterten Öffnungszeiten angewiesen. „Die Warteliste ist jetzt schon lang“, weiß Cornelia Berg zu berichten. „Zurzeit haben wir die Pflegeerlaubnis für zehn Kinder. Mit den neuen Räumen und zusätzlichem Fachpersonal sehen wir die Chance auf eine Betriebserlaubnis. Damit könnten wir unser Angebot in der Kinderbetreuung weiter ausbauen.“

Pressemeldung Domus Mea Management GmbH

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