120 neue Chancen für geistig behinderte Menschen

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120 neue Arbeitspläte für Menschen mit Behinderung geschaffen.

Bayerisch Gmain - Hohenfried hat 120 Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger Behinderung geschaffen. Damit soll ihnen die Teilnahme am Arbeitsleben erleichtert werden.

Hohenfried hat den 2. Bauabschnitt fertiggestellt. Die Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung wächst seit 12 Jahren kontinuierlich. Am 4. Juli wurden die neuen Werkstätten eingeweiht. Sie bieten 120 Menschen mit geistiger Behinderung Arbeit. Ministerialdirigent Burkhard Rappl vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) würdigte Werkstätten als unverzichtbar, um Menschen mit Behinderung eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

Der stellvertretende Landrat Rudolf Schaupp machte bewusst, dass in unserer Gesellschaft viele Menschen mit Behinderung leben. „Etliche wurden es von einer Sekunde auf die andere. Die Betroffenen sind dadurch keine anderen Menschen, werden aber zu einer völlig anderen Lebensweise gezwungen.“ Deshalb sei es gut, dass es Einrichtungen wie Hohenfried gebe. Hans Hawlitschek, Bürgermeister von Bayerisch Gmain, sprach von „unserem“ Hohenfried, das vor Augen führe, wie Menschen mit Behinderung bei entsprechender Betreuung einen Platz in der Gesellschaft und im Arbeitsleben finden können. 

Der Handwerksbereich der Werkstätten umfasst eine Holzwerkstatt, eine Recyclingwerkstatt, eine Multifunktionswerkstatt für Verpackungsarbeiten und bald auch eine Schmiede. Der Grüne Bereich umfasst eine Gärtnerei, einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb und eine Landwirtschaft. Außerdem gehören zur Werkstatt eine Lebensmittelveredelung, eine Bäckerei und ein Bistro.

Das StMAS hat das Bauprojekt mit 5 Mio. EUR gefördert.

Pressemitteilung Hohenfried

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