FWG zutiefst enttäuscht

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Der FWG-Vorsitzende Friedrich Hötzendorfer (l.) hätte sich für die OB-Stichwahl am Sonntag Martin Knabenreich als Kandidaten gewünscht.

Bad Reichenhall - Gut eine Woche nach der Bad Reichenhaller Oberbürgermeister-Wahl äußert sich die FWG zu dem Ergebnis und gibt eine Empfehlung für die Stichwahl ab.

Die Freie Wählergemeinschaft Bad Reichenhall (FWG) ist über das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl zutiefst enttäuscht. Wir hatten uns mit dem Kandidaten Martin Knabenreich eine echte Chance für das Erreichen der Stichwahl ausgerechnet. Martin Knabenreich als Oberbürgermeister wäre ein Glücksfall für die Stadt gewesen.

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Selbstverständlich akzeptieren wir den Wählerwillen und gratulieren den beiden Kandidaten der CSU und der Grünen zum Erreichen der Stichwahl. Gleichzeitig danken wir den Wählern von Martin Knabenreich sehr herzlich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Eines der Hauptmotive für die Nominierung eines FWG-Kandidaten war für uns die augenscheinliche Führungsschwäche des amtierenden Oberbürgermeisters Dr. Herbert Lackner. Obwohl wir in vielen wichtigen Fragen der Stadtpolitik anderer Meinung sind als die Manfred Hofmeister nominierenden Grünen, müssen wir realistisch erkennen, dass die einzige Chance, den notwendigen Wechsel an der Stadtspitze zu erreichen, mit ihm besteht. Wir trauen Herrn Hofmeister mehr Führungsstärke zu, als Herrn Dr. Lackner. Daher hat der Beirat der FWG in seiner Sitzung am Montag einmütig beschlossen, den Wählerinnen und Wählern zu empfehlen, bei der Stichwahl am 25. März Herrn Hofmeister ihre Stimme zu geben.

Pressemitteilung FWG Bad Reichenhall

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